Was wissen wir von geflüchteten Menschen? Ihrer Herkunft, ihren Beweggründen für und Erfahrungen auf der Flucht, ihren Träumen und Hoffnungen? Meist nicht viel. In sehr persönlichen Interviews möchte die Berlinerin Angelika Warning das ändern.
Acht Video-Interviews mit jeweils einer Länge von 6-8 Minuten können kostenlos für die Bildungsarbeit eingesetzt werden, zu Wort kommen Geflüchteten aus Syrien, Afghanistan, dem Irak und Aserbaidschan.
Warum der Wechsel zwischen Struktur und Prozess manchmal wie ein Tanz sein kann
„Flow und Tanz?“ Was hat das bitteschön im didaktischen Mittwoch verloren?“ „Mehr als du denkst,“ ist meine Antwort, die ich gerne näher erkläre.
In diesem Blogbeitrag geht es um das spannende Wechselspiel zwischen Planung und Prozess. In der #dimi-Blogserie gab es einige Beiträge, die sich mit dem Thema Struktur, in Form einer systematischen Planung, befasst haben. Eine gut durchdachte Seminarplanung bietet Orientierung und versucht, das Unvorhersehbare jedes Lernprozesses vorhersehbarer zu machen. Im Prozess – in unserem Fall der Trainingsdurchführung – passieren aber auch viele Dinge, die nicht planbar sind.
Planspiele sind eine tolle Methode, um Teilnehmer:innen aktiv ein komplexes Thema näherzubringen, die Handlungsfähigkeit zu stärken und den Transfer in die Praxis zu gewährleisten. Gleichzeitig gibt es bei der Organisation von Planspielen vieles zu beachten, damit diese auch gelingen. Das haben wir uns in diesem Seminar genauer angeschaut und ausprobiert.
Das neue Bildungsangebot für Arbeitnehmervertreter:innen von VÖGB und AK bringt einige Neuerungen. Unter anderem erstrahlt das gewerkschaftspolitische Seminarangebot in den Bereichen Soziale Kompetenz, Politik, Recht und Wirtschaft unter dem Motto “Mach dich stark!” in neuem Gewand. Anmeldungen sind online auf der Website des VÖGB möglich.
Einsatz von Psychodrama in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit – Teil 1
CC Markus Reisinger
In diesem #mm Beitrag beschäftigen wir uns mit der Methode Psychodrama. Psychodrama ist eine einzel- wie auch eine gruppenpsychotherapeutische Methode, welche von Jakob Levy Moreno (1889 – 1974) in Wien und ab 1925 in den USA entwickelt wurde. Sie ist damit eine der ältesten Psychotherapieformen, die weltweit Verbreitung gefunden hat.
…ist pädagogische Mitarbeiterin im VÖGB. Die studierte Politikwissenschaftlerin leitet seit 2012 Gewerkschaftsseminare im Bereich Politik, Recht, Wirtschaft und seit 2016 den Frauenpolitischen Lehrgang (FRAPOL). Von 2012-2019 hat sie auch den Lehrgang für Behindertenvertrauenspersonen im VÖGB geleitet. Außerdem ist sie für (politische) Veranstaltungen und die Entwicklung von Mitgliederangeboten mitverantwortlich. Ihre Trainingsschwerpunkte liegen in der politischen Bildung.
Das Image von Gruppenarbeiten ist wahrlich nicht das Beste.
Wer kennt‘ nicht Aussagen wie: „Na bitte nicht schon wieder a Gruppenarbeit“. Immer wieder kommt es vor, dass Gruppenarbeiten als unnötige Zeitfresser oder als Erholungspause für die Trainer*innen angesehen werden. All diesen Unkenrufen zum Trotz, halte ich Gruppenarbeiten für ein unverzichtbares Lernformat. Widerstände der Teilnehmer*innen können unterschiedlichste Gründe haben. Unter anderem führen unklare Aufgaben zu Frustrationen oder emotionalen Diskussionen über die richtige Interpretation des Arbeitsauftrags. Noch unangenehmer wird’s, wenn durch die Gruppenzuteilung zufällig zwei Personen zusammensitzen, die sich nicht ausstehen können.
An welche Stellschrauben du als Trainer*in drehen kannst, um möglichst gute Voraussetzungen für eine Gruppenarbeit zu schaffen, erfährst du in diesem Blogbeitrag.
… bis zum nächsten Jahr! 2021 neigt sich dem Ende zu, das letzte REFAK-Seminar ist bereits abgeschlossen – wir vom REFAK-Team machen Winterpause und wünschen allen Teilnehmer:innen und Blog-Leser:innen entspannte und erholsame Feiertage!
Bilder helfen, komplexes Wissen verständlich darzustellen und nachhaltiger zu verarbeiten. Diese Erkenntnis ist leicht nachvollziehbar und das Sprichwort: „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ eine Volksweisheit. Doch was steht hinter dieser Einsicht? Dieser Frage möchte ich heute nachgehen.
Gerade noch rechtzeitig erwischt Paul sein Telefon und hebt ab, Yasemine ist dran. „Hallo Paul, super, dass ich dich erwische! Ich hab nur kurz Zeit, aber eine dringende Anfrage an dich. Gehts bei dir?“ Yasemine ist hörbar außer Atem und in Eile und so schiebt Paul alle Höflichkeiten auf die Seite und bittet Yasemine loszuschießen. „Ich begleite ab morgen eine Gruppe im Rahmen eines Lehrganges und bin da auch überhaupt das erste mal dabei. Leider ist meine zweite Hälfte erkrankt und fällt aus. Hättest du zufällig den Rest der Woche Zeit und Lust, das mit mir gemeinsam zu machen?“