Der zweite Teil der Toolbox fand von 08.-10.04.2026 statt und hatte folgende Ziele
Die Teilnehmer:innen… … können selbstständig Workshops und Seminare planen … kennen die Stärken und Grenzen ihrer Leitungspersönlichkeit … können ihr Seminardesign der Situation entsprechend abändern
Auf welchen Haltungen, Prinzipien und didaktischen Grundlagen baut die gewerkschaftliche Erwachsenenbildung auf? Welche Ziele werden verfolgt? 16 engagierte Bildungsmenschen haben sich von 13.04. – 15.04.2026 gemeinsam auf die Reise gemacht, um auf diese Fragen Antworten zu finden. Das diesjährige Trainerinnenduo: Daniela Schratter und Heidrun Früh.
KI in der Seminarvorbereitung. Damit beschäftigten sich von 18. – 20. März 2026 die Trainerinnen mit Christina Mossböck und Regina Czurda 13 Seminarteilnehmer:innen.
Ziele des Seminars waren es, Grundbegriffe, Prompt Engineering, den AI Act sowie Chancen und Risiken von KI kennenzulernen und dieses Wissen in den eigenen Bildungsveranstaltungen einzusetzen. Dieses Jahr wurden eigene Seminare, Überarbeitungen eigener Bildungsprojekte oder auch Informationsveranstaltungen für verschiedene Zielgruppen als Praxisbeispiele genutzt. Daneben wurden viele KI-Tools beschrieben und Erfahrungen untereinander geteilt.
Als Trainer:in Haltung zeigen und Werte kommunizieren
Wie begegnet man extremen Positionen als Leiter*in eines Seminars, als Vortragende*r oder als Coach in einer Gewerkschaftsschule? Genau dieser Frage widmete sich das REFAK-Seminar „Starke Argumente gegen extreme Positionen“ von 11. bis 13. März 2026. Es bot den Teilnehmenden nicht nur theoretisches Wissen, sondern vor allem viel Raum zum Ausprobieren und Erleben.
Ziel des Seminars war es, zwei für die gewerkschaftliche Erwachsenenbildung (zunehmend) wichtige Themen zu verbinden: Welche Grundprinzipien sind für die Gestaltung von inklusiven Lernräumen wichtig (Didaktik) & wie kann ich mit den Regeln leicht verständlicher Sprache zusätzlich dafür sorgen, Bildungsangebote noch barriereärmer zu gestalten. Anlässe gibt es genug in der gewerkschaftlichen Erwachenenbildung: Zusätzlich zur Heterogenität von Interessen, Vorerfahrungen & Fähigkeiten haben wir zunehmend Teilnehmer:innen mit wenig Zeit und viel im Kopf, kurzen Aufmerksamkeitsspannen, mit anderen Erstsprachen und geringerer Lese- und Verständniskompetenz. Mit viel Input ausgestattet haben die Teilnehmer:innen nicht nur selbst an einem Glossar weitergestrickt, sondern in Werkstätten direkt an ihren mitgebrachten Projekten gearbeitet.
Am 26. und 27.01.2026 fand ein neuer Durchgang der REFAK Toolbox statt. Im Teil A beschäftigten sich die Teilnehmer:innen mit den Themen: Seminardesign, -planung und – Vorbereitung. Trainer:innen von dem Seminar waren Florian Reiter & Margret Steixner.
Die folgende Seminardokumentation gibt einen Überblick der bearbeiteten Lerninhalte und beinhaltet hilfreiche Links (insbesondere zur Blogserie #dimi) und weiterführende Literatur.
Vom 20. bis 22. Oktober 2025 öffnete die REFAK erneut die Pforten zum Seminar-Klassiker „Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte“. Nach der digitalen Ausgabe im Vorjahr freuten sich Lana Lauren und Ralf Appelt wieder live gemeinsam zu zeichnen und zu lernen.
Im Mittelpunkt standen auch diesmal Themen wie die Gesetze der guten Gestalt, das Verbessern der eigenen Handschrift, das Zeichnen von „Maxerln“ und der geschickte Umgang mit Vorlagen. Schon nach kurzer Zeit verwandelten sich die anfangs noch zögerlichen Striche der Teilnehmer:innen in souveräne Visualisierungen.
Dynamiken und Prozesse in Gruppen erkennen, verstehen und als Ressource nutzen
Das Seminar fand von 01.10. – 03.10.2025 statt und richtete sich an Referent:innen, Trainer:innen und Lehrgangscoaches der gewerkschaftlichen Erwachsenenbildungen, die ihre gruppendynamische Kompetenz vertiefen und sicherer im Umgang mit Gruppenprozessen werden möchten. Entlang des vierstufigen Kompetenzmodells – Wahrnehmen, Beschreiben, Hypothesen bilden und Intervenieren – erarbeiteten Florian Reiter und Margret Steixner mit der Gruppe, wie sie Dynamiken in Gruppen erkennen, verstehen und konstruktiv gestalten können.
Bei diesem REFAK-Seminar, das von 24.09.-26.09.2025 stattfand, ging es darum, wie niederschwellige, kreative Outdoormethoden sinnvoll in den ganz normalen Seminar- und Workshopalltag integriert werden können. Denn schon ein Schritt ins Freie – ob in die Natur oder einfach vor die Tür im urbanen Raum – eröffnet neue Perspektiven, aktiviert Sinne und schafft Raum für gemeinsames Lernen.
Am dritten Tag der REFAK-Trilogie 2025 öffneten Regina Czurda und Philip Taucher wieder die Tore der Lernwerkstatt. Alles drehte sich um ein oft zu Unrecht geschmähtes Hilfsmittel im Lernprozess: PowerPoint. Es zeigte sich: PowerPoint ist in Lernsettings, online wie in Präsenz omnipräsent. Es hat, richtig genutzt, viel Potential bei der Unterstützung von Lernprozessen.