Veranstaltungstipp: Oskar-Negt-Forum 2026

©DGB Bildungswerk

Den Krisen entkommen, dem Morgenrot entgegen? Zukünfte in der gewerkschaftlichen Bildung

Gewerkschaften und ihre Bildungsarbeit stehen mitten im Wandel: neue Themen, neue Erwartungen, neue gesellschaftliche Herausforderungen. Gleichzeitig erleben viele Beschäftigte eine Phase der Orientierungssuche.

Von 19.06.-21.06.2026 lädt das DGB-Bildungswerk ein, um gemeinsam zu erkunden, wohin sich Gewerkschaften künftig ausrichten können – und wie gewerkschaftliche Bildung ein Ort für Zukunftsideen wird. Wie entwickeln wir Bilder eines besseren Lebens? Wie schaffen wir konkrete Utopien, die stärken und motivieren?

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Starke Argumente gegen extreme Positionen – Ein Seminar, das bewegt

Als Trainer:in Haltung zeigen und Werte kommunizieren

Wie begegnet man extremen Positionen als Leiter*in eines Seminars, als Vortragende*r oder als Coach in einer Gewerkschaftsschule? Genau dieser Frage widmete sich das REFAK-Seminar „Starke Argumente gegen extreme Positionen“ von 11. bis 13. März 2026. Es bot den Teilnehmenden nicht nur theoretisches Wissen, sondern vor allem viel Raum zum Ausprobieren und Erleben.

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#raumo: Eine Raumfahrt durch die gewerkschaftliche Erwachsenenbildung!

lost in space

Der Bildungsraum – unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2026. In dieser REFAK-Blogserie folgst du den Abenteuern von #raumo, dem Raumschiff, das Bildungsräume erforscht. Lichtjahre entfernt oder direkt vor der Nase: #raumo bietet dabei Perspektiven auf Lernräume, die vielleicht noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

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EINFACH. KLAR. VERSTÄNDLICH.

Inklusiver Lernraum durch leicht verständliche Sprache und didaktische Reduktion

25.-27. Februar 2026

Trainerinnen: Helga Mock & Nicola Sekler

Ziel des Seminars war es, zwei für die gewerkschaftliche Erwachsenenbildung (zunehmend) wichtige Themen zu verbinden: Welche Grundprinzipien sind für die Gestaltung von inklusiven Lernräumen wichtig (Didaktik) & wie kann ich mit den Regeln leicht verständlicher Sprache zusätzlich dafür sorgen, Bildungsangebote noch barriereärmer zu gestalten. Anlässe gibt es genug in der gewerkschaftlichen Erwachenenbildung: Zusätzlich zur Heterogenität von Interessen, Vorerfahrungen & Fähigkeiten haben wir zunehmend Teilnehmer:innen mit wenig Zeit und viel im Kopf, kurzen Aufmerksamkeitsspannen, mit anderen Erstsprachen und geringerer Lese- und Verständniskompetenz. Mit viel Input ausgestattet haben die Teilnehmer:innen nicht nur selbst an einem Glossar weitergestrickt, sondern in Werkstätten direkt an ihren mitgebrachten Projekten gearbeitet.

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#kidi_13: NotebookLM Update 2026: Neue Funktionen für die Bildungsarbeit

Bild generiert mit Nano Banana von Gemini.

NotebookLM gehört für mich mittlerweile zum Alltag. Während ich den Geschirrspüler ausräume, höre ich mir eine Audio-Zusammenfassung an. Ich chatte mit Unterlagen oder lasse mir komplexe Sachverhalte erklären. Bisher habe ich das KI-Tool vor allem für mich selbst genutzt. Mittlerweile setze ich es auch in meinen Kursen ein: zur Vorbereitung auf eine Einheit oder zur Wiederholung danach. NotebookLM hat in den letzten Monaten nachgelegt: Videos, Infografiken, Präsentationen und Quiz sind neu dazugekommen. Was davon taugt wirklich für die Bildungsarbeit? Wir machen den Stresstest.

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Save the date: das REFAK Get-together 2026

Es findet als Barcamp am 10.06.2026 im BIZ statt!

Das REFAK Get-together ist die perfekte Gelegenheit, andere Personen aus der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit kennenzulernen und euch zu vernetzen. Es wird genug Raum geben, um euch zu Themen, die euch beschäftigen & bewegen auszutauschen und gemeinsame Ideen zu schmieden und neue Impulse für eure Arbeit als Trainer:innen, Referent:innen und Lehrgangscoaches zu entwickeln. Und dabei könnt ihr das Format Barcamp kennenlernen und erleben. Wer weiß, vielleicht veranstaltest du ja selbst auch mal eines?

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#visdo: ISOTYPE als Werkzeug der Arbeiterbildung


visdo "ISOTYPE als Werkzeug der Arbeiterbildung"

Im letzten #visdo „Worte trennen, Bilder vereinen – auf den Spuren von Otto Neurath und ISOTYPE“ habe ich euch von der Sonderausstellung im Wien Museum und meinen ersten Schritten auf der Spur von ISOTYPE (International System of Typographic Picture Education) erzählt. Diesmal steigen wir tiefer ein und erkunden wie ISOTYPE entstand, warum es überhaupt entwickelt wurde und für wen. 

Spoiler vorweg: ISOTYPE ist weit mehr als eine Sammlung von Piktogrammen. Es ist eine Praxis, die Museen neu denkt, Betrachter:innen aktiv einbezieht und Bildung als gemeinschaftlichen, reflektierten Prozess versteht. Sie fördert interdisziplinäre Zusammenarbeit, eröffnet neue Perspektiven auf soziale Lebenslagen und verbindet wissenschaftliche Erkenntnis mit einer bewussten, nachdenklichen Haltung. (4)

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