Der Bildungsraum – unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2026. In dieser REFAK-Blogserie folgst du den Abenteuern von #raumo, dem Raumschiff, das Bildungsräume erforscht. Lichtjahre entfernt oder direkt vor der Nase: #raumo bietet dabei Perspektiven auf Lernräume, die vielleicht noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat.
Frauen verdienen weniger als Männer – in Österreich und in der EU. Mit der neuen EU-Richtlinie zur Lohntransparenz soll sich das ändern: Sie ist ein wichtiger Schritt für mehr Einkommensgerechtigkeit.
Inklusiver Lernraum durch leicht verständliche Sprache und didaktische Reduktion
25.-27. Februar 2026
Trainerinnen: Helga Mock & Nicola Sekler
Ziel des Seminars war es, zwei für die gewerkschaftliche Erwachsenenbildung (zunehmend) wichtige Themen zu verbinden: Welche Grundprinzipien sind für die Gestaltung von inklusiven Lernräumen wichtig (Didaktik) & wie kann ich mit den Regeln leicht verständlicher Sprache zusätzlich dafür sorgen, Bildungsangebote noch barriereärmer zu gestalten. Anlässe gibt es genug in der gewerkschaftlichen Erwachenenbildung: Zusätzlich zur Heterogenität von Interessen, Vorerfahrungen & Fähigkeiten haben wir zunehmend Teilnehmer:innen mit wenig Zeit und viel im Kopf, kurzen Aufmerksamkeitsspannen, mit anderen Erstsprachen und geringerer Lese- und Verständniskompetenz. Mit viel Input ausgestattet haben die Teilnehmer:innen nicht nur selbst an einem Glossar weitergestrickt, sondern in Werkstätten direkt an ihren mitgebrachten Projekten gearbeitet.
Mit einfachen Methoden lässt sich während eines Seminars überprüfen, ob und inwieweit Lernziele erreicht sind. Das ermöglicht eine „Sofort-Reparatur“. Bei Lerninhalten, die nach meiner Vermittlung noch nicht verstanden oder nicht anwendbar sind, kann ich nachbessern.
NotebookLM gehört für mich mittlerweile zum Alltag. Während ich den Geschirrspüler ausräume, höre ich mir eine Audio-Zusammenfassung an. Ich chatte mit Unterlagen oder lasse mir komplexe Sachverhalte erklären. Bisher habe ich das KI-Tool vor allem für mich selbst genutzt. Mittlerweile setze ich es auch in meinen Kursen ein: zur Vorbereitung auf eine Einheit oder zur Wiederholung danach. NotebookLM hat in den letzten Monaten nachgelegt: Videos, Infografiken, Präsentationen und Quiz sind neu dazugekommen. Was davon taugt wirklich für die Bildungsarbeit? Wir machen den Stresstest.
Wir erklären die Ursachen der Teuerung, warum Löhne nicht schuld sind und sagen klar, welche Maßnahmen jetzt fair wären, damit das Leben leistbarer wird. Kompakt, fachlich fundiert und alles auf einen Blick.
Das REFAK Get-together ist die perfekte Gelegenheit, andere Personen aus der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit kennenzulernen und euch zu vernetzen. Es wird genug Raum geben, um euch zu Themen, die euch beschäftigen & bewegen auszutauschen und gemeinsame Ideen zu schmieden und neue Impulse für eure Arbeit als Trainer:innen, Referent:innen und Lehrgangscoaches zu entwickeln. Und dabei könnt ihr das Format Barcamp kennenlernen und erleben. Wer weiß, vielleicht veranstaltest du ja selbst auch mal eines?
Spoiler vorweg: ISOTYPE ist weit mehr als eine Sammlung von Piktogrammen. Es ist eine Praxis, die Museen neu denkt, Betrachter:innen aktiv einbezieht und Bildung als gemeinschaftlichen, reflektierten Prozess versteht. Sie fördert interdisziplinäre Zusammenarbeit, eröffnet neue Perspektiven auf soziale Lebenslagen und verbindet wissenschaftliche Erkenntnis mit einer bewussten, nachdenklichen Haltung. (4)
Das Format Barcamp wird auch „Unkonferenz“ genannt. Es ist ein offenes Veranstaltungsformat, bei dem die Teilnehmer:innen in einem vorgegeben Rahmen (zeitlich & inhaltlich) selbst Themen, Fragen und Ideen einbringen können, die sie interessieren.
Wie alle Großformate lebt auch das Barcamp stark von einer guten Balance zwischen einem klar vorgegebenen Rahmen & viel Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb dessen. Ziele eines Barcamps können sein: Wissen sichtbar machen & teilen, Dialog & Vernetzung, Partizipation ermöglichen & Selbstorganisation erlebbar machen, Innovationen anstoßen, z.B. auch, dass das Format von den Teilnehmer:innen weitergetragen wird.
CONEDU hat im Auftrag von OeAD einen Praxisleitfaden erstellt, der die aktuellsten Erkenntnisse zu digitalen Kompetenzen aus Praxis und Forschung vereint. Der Praxisleitfaden soll laut CONEDU Trainer:innen und Bildungsmanager:innen bei der Planung und Durchführung von Bildungsangeboten unterstützen, Teilnehmer:innen mit geringen digitalen Vorkenntnissen wertschätzend und aktivierend beim Einstieg in digitale Lernprozesse zu begleiten.