#visdo: ISOTYPE als Werkzeug der Arbeiterbildung


visdo "ISOTYPE als Werkzeug der Arbeiterbildung"

Im letzten #visdo „Worte trennen, Bilder vereinen – auf den Spuren von Otto Neurath und ISOTYPE“ habe ich euch von der Sonderausstellung im Wien Museum und meinen ersten Schritten auf der Spur von ISOTYPE (International System of Typographic Picture Education) erzählt. Diesmal steigen wir tiefer ein und erkunden wie ISOTYPE entstand, warum es überhaupt entwickelt wurde und für wen. 

Spoiler vorweg: ISOTYPE ist weit mehr als eine Sammlung von Piktogrammen. Es ist eine Praxis, die Museen neu denkt, Betrachter:innen aktiv einbezieht und Bildung als gemeinschaftlichen, reflektierten Prozess versteht. Sie fördert interdisziplinäre Zusammenarbeit, eröffnet neue Perspektiven auf soziale Lebenslagen und verbindet wissenschaftliche Erkenntnis mit einer bewussten, nachdenklichen Haltung. (4)

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#mm: Das Barcamp

©Nicola Sekler

Mini-Serie: Frameworks & Großformate

Das Format Barcamp wird auch „Unkonferenz“ genannt. Es ist ein offenes Veranstaltungsformat, bei dem die Teilnehmer:innen in einem vorgegeben Rahmen (zeitlich & inhaltlich) selbst Themen, Fragen und Ideen einbringen können, die sie interessieren. 

Wie alle Großformate lebt auch das Barcamp stark von einer guten Balance zwischen einem klar vorgegebenen Rahmen & viel Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb dessen. Ziele eines Barcamps können sein: Wissen sichtbar machen & teilen, Dialog & Vernetzung, Partizipation ermöglichen & Selbstorganisation erlebbar machen, Innovationen anstoßen, z.B. auch, dass das Format von den Teilnehmer:innen weitergetragen wird.

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Materialtipp: CONEDU Praxisleitfaden „Digitalkompetenz-Trainings wirkungsvoll gestalten

Fotorechte: Institut CONEDU

CONEDU hat im Auftrag von OeAD einen Praxisleitfaden erstellt, der die aktuellsten Erkenntnisse zu digitalen Kompetenzen aus Praxis und Forschung vereint. Der Praxisleitfaden soll laut CONEDU Trainer:innen und Bildungsmanager:innen bei der Planung und Durchführung von Bildungsangeboten unterstützen, Teilnehmer:innen mit geringen digitalen Vorkenntnissen wertschätzend und aktivierend beim Einstieg in digitale Lernprozesse zu begleiten.

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Toolbox A

Am 26. und 27.01.2026 fand ein neuer Durchgang der REFAK Toolbox statt. Im Teil A beschäftigten sich die Teilnehmer:innen mit den Themen: Seminardesign, -planung und – Vorbereitung. Trainer:innen von dem Seminar waren Florian Reiter & Margret Steixner.

Die folgende Seminardokumentation gibt einen Überblick der bearbeiteten Lerninhalte und beinhaltet hilfreiche Links (insbesondere zur Blogserie #dimi) und weiterführende Literatur.

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#kidi_12: Bauen statt Grübeln – Lernmaterialien entwickeln mit KI

Bild erstellt mit ChatGPT

Du hast spontan eine klasse Idee für ein Lernmaterial, aber einfach zu wenig Zeit (und Lust) dich in neue Tools und Technik reinzutigern? Mit ein paar KI-Kniffen kannst du mittlerweile einige zeitraubende Planungsschritte überspringen, ein schnell sichtbares Erstprodukt erstellen und es dann iterativ weiterentwickeln, bis dein Qualitätsanspruch erfüllt ist.

Willkommen in der Welt von Vibe Learning/Coding. In diesem Beitrag zeigen wir Schritt für Schritt wie Lernmaterialien mit KI „im Flow“ entstehen.

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#dimi_28: Transformatives Lernen – Wie Bildung echte Veränderung anstoßen kann

Foto von Engin Akyurt auf Unsplash

Sind wir mal ehrlich: Die gewerkschaftliche Erwachsenenbildung verfolgt hohe Ziele. Neben der Vermittlung von Wissen – oft ziemlich komplexe rechtliche Materie – geht es immer auch darum, die Lernenden zu „empowern“ und ihre Handlungskompetenz als Trainer:innen, Betriebsrät:innen oder Funktionär:innen zu stärken, also darum, dass sie das Wissen konkret anwenden können. Idealerweise fangen sie ganz nebenbei auch noch „Feuer” für ihre Rolle und für die gewerkschaftliche Bewegung. Das klingt vielleicht überzogen, ist aber doch noch nicht ganz fremd, oder?

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Michaela Schausberger

© Dominik Maringer

Michaela Schausberger ist seit über 12 Jahren als freischaffende Schauspielerin an diversen Theaterhäusern und Filmproduktionen in Österreich und Deutschland tätig. Seit 2016 unterrichtet sie das Fach „Sprachgestaltung“ am renommierten Max Reinhardt Seminar (Schauspielstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien). Über diese Lehrtätigkeit gelang ihr eine Spezialisierung in „Körper-, Atem- und Stimmtarbeit“ und seit einigen Jahren trainiert sie Erwachsene in Nervositätsmanagement, Auftreten und Präsenz. Mit den Mitteln und Techniken der Bühnen- und Schauspielkunst gelingt es ihr, einen freien, spielerischen und wirkungsmächtigen Zugang zu Gestaltung und Präsentation zu eröffnen.

#visdo: „Worte trennen, Bilder vereinen“ – auf den Spuren von Otto Neurath und ISOTYPE

Die AK zu Gast im Wien Museum

Das Wien-Museum ist nicht nur eines meiner Lieblings-Museen in Wien und der Startpunkt unserer Reise in die Welt des ISOTYPE, sondern auch ein beliebter Zeichner:innen-Treff, wenn das Wetter draußen kälter wird. Die frei zugängliche Dauer-Ausstellung bietet viele großartige Motive und wird auch nach vielen Besuchen nie langweilig.

So war ich auch vor kurzem wieder zu Besuch und habe eine großartig aufbereitete Sonderausstellung entdeckt, die einen spannenden Einblick in die Vergangenheit bietet und interessante Fragen zur Vermittlung von Wissen in der Gegenwart aufwirft.

Lasst mich euch mitnehmen auf eine Entdeckungsreise, die im Wien Museum begonnen und mich in den folgenden Wochen zu vielen weiteren Gesprächen, Büchern und Standorten geführt hat.

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#facts: Weihnachtsgeld, Kollektivvertrag, Sozialpartnerschaft

In Österreich haben beinahe alle Arbeitnehmer:innen einen Kollektivvertrag. Das ist einzigartig und schafft Sicherheit. Kollektivverträge garantieren deine Rechte und Ansprüche, wie zum Beispiel dein Weihnachts- und Urlaubsgeld. ABER: Dein Kollektivvertrag fällt nicht vom Himmel. Er wird von den Sozialpartnern für dich verhandelt.

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