Archiv des Autors: REFAK Trainer:in

#dido: Selbstorganisation – die DNA der Veränderung

Die Corona-Pandemie mit ihren Lockdown-Bedingungen der physischen Distanzierung hat Bildungseinrichtungen, und damit auch die Angebote der gewerkschaftlichen Bildung, vor gewaltige Herausforderungen gestellt. Gleichzeitig hat sie einen Digitalisierungsschub gebracht und Onlineformate sind auch in der gewerkschaftlichen Bildung gekommen, um zu bleiben, wie etwa anhand des neuen GPA Online-Campus deutlich wird.

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#geb: Was wollen wir eigentlich?

Ziele gewerkschaftlicher Erwachsenenbildung

Wozu gewerkschaftliche Bildung? Klar, es geht um Handlungsfähigkeit von Betriebsrät:innen. Aber warum? Und wie? Wir haben nachgefragt – bei Bildungsverantwortlichen in Gewerkschaften, bei der Refak und im VÖGB. Die Antworten auf die Frage „Was ist dein Ziel von gewerkschaftlicher Bildung?“ zeigen: Ums Politische geht es immer. Und um viel Herz und Hirn.

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#mm: ABC-Listen

Ziel

** Sammeln von Ideen, Begriffen, Assoziationen usw. zu einem Thema entlang von Buchstaben

Kurzbeschreibung

ABC-Listen sind ein guter Einstieg in ein Thema. Mithilfe des Alphabets als Inspiration werden die TeilnehmerInnen gebeten, für jeden Buchstaben einen Begriff zu finden, der mit diesem Buchstaben anfängt und einen Bezug zu dem vorgegebenen Thema hat. Ausgangspunkt für die Sammlung kann entweder das gesamte Alphabet sein – dann müssen Begriffe gefunden werden von A bis Z; Alternativ kann auch ein zentraler Begriff aus dem Thema oder aber das Thema selbst als Sammelgrundlage genommen werden.

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#geb: Gewerkschaftsschulen

Energiezentren des gewerkschaftlichen Lebens

Zwischen dem ersten Lehrgang der Gewerkschaftsschule im November 1926 und dem Lehrgang im Jahr 2022 liegen nicht nur fast 100 Jahre, sondern auch gesellschaftliche und politische Umbrüche, ein Weltkrieg, Wirtschaftskrisen, die Corona-Pandemie und eine vollkommen veränderte Arbeitswelt. Gleich geblieben ist hingegen das Ziel, Funktionär:innen und Gewerkschaftsmitgliedern das geistige Rüstzeug zu vermitteln, damit sie ihre Aufgaben als Arbeitnehmer-Vertreter:innen bestmöglich erledigen können. Nur die pädagogischen Ansätze und die Inhalte wandelten sich über die Jahre.

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#grumo_30 Ein Raum voller Expert*innen

Der Herbst der Seminare und Klausuren ist wieder voll durchgestartet. „Viel zu tun…“, „Es geht grade alles Schlag auf Schlag“, „Viele Anfragen“, „Vieles passiert gleichzeitig“, „… es scheint, als ob viele Abteilungen, Organisationen und Lehrgänge die letzten zwei Jahre in ein paar Monaten nachholen wollen“, so fasst Rudi die anfängliche Blitzlichtrunde zusammen. Unsere fünf Expert*innen haben sich trotz ihrer vollen Terminkalender die Zeit genommen, sich zu einem Austausch zusammenzusetzen. Heute geht es um Expert*innen im Seminar oder darum, wie es ist, wenn alle alles besser wissen.

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#geb: Recht auf Kunst und Kultur

Vom Hürdenlauf zum Sprint
„Wen es interessiert, der geht ohnehin in die Ausstellung oder ins Theater.“ Diese Meinung mag durchaus noch verbreitet sein, doch sie geht weit an der Realität vorbei. Es sind viele unterschiedliche Hürden, die Menschen den Zugang zu Kunst und Kultur erschweren. Und wird die Förderung der kulturellen Teilhabe nicht für notwendig erachtet, müssen wir uns fragen, für wen Kunst und Kultur eigentlich gemeinschaftlich finanziert wird, wenn nicht für uns alle?

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Schon mal Gegenmacht trainiert?

Grafik: Philip Taucher

Eine kurze Nachlese

Am 7./8. September 2022 fand im BIZ der AK Wien ein REFAK-Seminar unter dem Titel „Schon mal Gegenmacht trainiert?“ statt. Im Mittelpunkt dieses von Tanja Dobart und Gerhard Gstöttner-Hofer geleiteten Trainings stehen Inhalte und Methoden, die eine kreative und vielfältige Vermittlung von (Gegen-)Machtkompetenzen unterstützen sollen. Hintergrund ist die Aufgabe, in allen Organisationsbereichen der Gewerkschaftsbewegung „Machtkompetenz“ zu stärken. Die gewerkschaftliche Bildungsarbeit ist dafür ein wesentlicher Hebel.

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#geb: Eine kurze Geschichte der Mitbestimmung

Betriebsräte und gewerkschaftliche Bildungsarbeit im frühen 20. Jahrhundert

Im Jahr 1919 wurden Betriebsräte in Österreich erstmals rechtlich verankert – ein Meilenstein für die Demokratisierung im Betrieb und für neue Wege in der Bildung. Wieso lohnt sich der Blick in die Geschichte? Angesichts der sich aktuell zuspitzenden Situation (Energiekrise, Inflation) könnte uns die ursprüngliche Idee der Betriebsräte – eine Demokratisierung der Wirtschaft im Interesse der Vielen – einen Anhaltspunkt für alternative Wege bieten.

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