Archiv des Autors: REFAK Trainer:in

#kidi 15: Learner Personas erstellen mit KI

KI-Illustration, die eine Frau zeigt, die eine „Persona Card“ hält, mit KI- und Gehirn-Symbolen und dem Text „#kidi 15“ in einer Teal- und Ocker-Farbpalette.
Bild KI-generiert mit Gemini.

Wenn wir Lernangebote entwickeln, denken wir oft an „die Zielgruppe“, zum Beispiel an Betriebsrät:innen im Handel. Das ist ein hilfreicher Startpunkt, reicht aber für ein gutes Lerndesign nicht aus. Wir müssen verstehen, was Lernende in unseren Kursen antreibt und wie sie ticken. Hier kommt die Learner Persona ins Spiel: ein fiktiver, aber realistischer Steckbrief einer typischen Person aus der Zielgruppe. Dieser Beitrag zeigt Schritt für Schritt, wie wir Learner Personas mit KI erstellen und wie wir sie für unsere Seminare nutzen können.

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Toolbox B

Seminargestaltung und (Beg-)Leitung

Der zweite Teil der Toolbox fand von 08.-10.04.2026 statt und hatte folgende Ziele

Die Teilnehmer:innen…
… können selbstständig Workshops und Seminare planen
… kennen die Stärken und Grenzen ihrer Leitungspersönlichkeit
… können ihr Seminardesign der Situation entsprechend abändern

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#kidi_14: KI-Bilder fürs Training – mehr als Deko

Coverbild #kidi14 KI-Bilder

Mein Prompt: „Erstelle ein Bild für eine interaktive Gruppenarbeit.“ Mein Ergebnis: nett. Aber verwenden? Nein.

Ich ertappe mich selbst immer wieder: erstes halbwegs passendes Bild, rein in die Folie, weiter. Ob es etwas auslöst? Keine Zeit zu fragen. Das Problem liegt selten an der KI. Es liegt daran, wie wir Bilder in Lernunterlagen denken.

Gute Bilder lösen etwas aus, irritieren oder strukturieren. Schlechte werden übersehen. In diesem Beitrag schauen wir genauer hin. Du lernst, wie du Bildprompts so formulierst wie eine Fotografin, Bilder gezielt veränderst statt neu zu starten. Und wie du einen persönlichen Bildstil entwickelst, der deine Lernunterlagen aus einem Guss macht.

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Co-Training: Zu zweit ein Seminar leiten & gestalten

freepik

Die Situation: Zwei Personen mit unterschiedlichen Kompetenzen, Erfahrungen und vielleicht auch Rollenverständnissen werden zu einem Trainer:innen-Team zusammengespannt, um von beiden Perspektiven und Expertisen im Seminar zu profitieren. Das ist selbst für erfahrene Trainer:innen & Referent:innen nicht immer so eine „gmahde Wiesn“. Viele sind es gewohnt, alleine oder aber mit langjährigen Co-Partner:innen zu arbeiten. Im #dimi-Beitrag „Teamteaching – Trainieren im Doppelpack“ haben wir am REFAK-Blog schon die Vorteile beschrieben, die Teamteaching bringt. In diesem Beitrag hier geht es darum, mit praktischen Fragen & Tipps die Designerstellung & das gemeinsame Agieren vor Ort anzuleiten.

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KI – wie?

Mit künstlicher Intelligenz Seminare entwickeln

KI in der Seminarvorbereitung. Damit beschäftigten sich von 18. – 20. März 2026 die Trainerinnen mit Christina Mossböck und Regina Czurda 13 Seminarteilnehmer:innen.

Ziele des Seminars waren es, Grundbegriffe, Prompt Engineering, den AI Act sowie Chancen und Risiken von KI kennenzulernen und dieses Wissen in den eigenen Bildungsveranstaltungen einzusetzen. Dieses Jahr wurden eigene Seminare, Überarbeitungen eigener Bildungsprojekte oder auch Informationsveranstaltungen für verschiedene Zielgruppen als Praxisbeispiele genutzt. Daneben wurden viele KI-Tools beschrieben und Erfahrungen untereinander geteilt.

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Starke Argumente gegen extreme Positionen – Ein Seminar, das bewegt

Als Trainer:in Haltung zeigen und Werte kommunizieren

Wie begegnet man extremen Positionen als Leiter*in eines Seminars, als Vortragende*r oder als Coach in einer Gewerkschaftsschule? Genau dieser Frage widmete sich das REFAK-Seminar „Starke Argumente gegen extreme Positionen“ von 11. bis 13. März 2026. Es bot den Teilnehmenden nicht nur theoretisches Wissen, sondern vor allem viel Raum zum Ausprobieren und Erleben.

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#kidi_13: NotebookLM Update 2026: Neue Funktionen für die Bildungsarbeit

Bild generiert mit Nano Banana von Gemini.

NotebookLM gehört für mich mittlerweile zum Alltag. Während ich den Geschirrspüler ausräume, höre ich mir eine Audio-Zusammenfassung an. Ich chatte mit Unterlagen oder lasse mir komplexe Sachverhalte erklären. Bisher habe ich das KI-Tool vor allem für mich selbst genutzt. Mittlerweile setze ich es auch in meinen Kursen ein: zur Vorbereitung auf eine Einheit oder zur Wiederholung danach. NotebookLM hat in den letzten Monaten nachgelegt: Videos, Infografiken, Präsentationen und Quiz sind neu dazugekommen. Was davon taugt wirklich für die Bildungsarbeit? Wir machen den Stresstest.

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Toolbox A

Am 26. und 27.01.2026 fand ein neuer Durchgang der REFAK Toolbox statt. Im Teil A beschäftigten sich die Teilnehmer:innen mit den Themen: Seminardesign, -planung und – Vorbereitung. Trainer:innen von dem Seminar waren Florian Reiter & Margret Steixner.

Die folgende Seminardokumentation gibt einen Überblick der bearbeiteten Lerninhalte und beinhaltet hilfreiche Links (insbesondere zur Blogserie #dimi) und weiterführende Literatur.

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#kidi_12: Bauen statt Grübeln – Lernmaterialien entwickeln mit KI

Bild erstellt mit ChatGPT

Du hast spontan eine klasse Idee für ein Lernmaterial, aber einfach zu wenig Zeit (und Lust) dich in neue Tools und Technik reinzutigern? Mit ein paar KI-Kniffen kannst du mittlerweile einige zeitraubende Planungsschritte überspringen, ein schnell sichtbares Erstprodukt erstellen und es dann iterativ weiterentwickeln, bis dein Qualitätsanspruch erfüllt ist.

Willkommen in der Welt von Vibe Learning/Coding. In diesem Beitrag zeigen wir Schritt für Schritt wie Lernmaterialien mit KI „im Flow“ entstehen.

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#dimi_28: Transformatives Lernen – Wie Bildung echte Veränderung anstoßen kann

Foto von Engin Akyurt auf Unsplash

Sind wir mal ehrlich: Die gewerkschaftliche Erwachsenenbildung verfolgt hohe Ziele. Neben der Vermittlung von Wissen – oft ziemlich komplexe rechtliche Materie – geht es immer auch darum, die Lernenden zu „empowern“ und ihre Handlungskompetenz als Trainer:innen, Betriebsrät:innen oder Funktionär:innen zu stärken, also darum, dass sie das Wissen konkret anwenden können. Idealerweise fangen sie ganz nebenbei auch noch „Feuer” für ihre Rolle und für die gewerkschaftliche Bewegung. Das klingt vielleicht überzogen, ist aber doch noch nicht ganz fremd, oder?

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