Archiv des Autors: REFAK Trainer:in

#mm: Bitte, ein bisschen Drama

Einsatz von Psychodrama in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit – Teil 1

CC Markus Reisinger

In diesem #mm Beitrag beschäftigen wir uns mit der Methode Psychodrama. Psychodrama ist eine einzel- wie auch eine gruppenpsychotherapeutische Methode, welche von Jakob Levy Moreno (1889 – 1974) in Wien und ab 1925 in den USA entwickelt wurde. Sie ist damit eine der ältesten Psychotherapieformen, die weltweit Verbreitung gefunden hat.

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#dimi_14: Gruppenarbeiten

Kaffeepause oder Lernbooster?

Das Image von Gruppenarbeiten ist wahrlich nicht das Beste.

Wer kennt’ nicht Aussagen wie: „Na bitte nicht schon wieder a Gruppenarbeit“. Immer wieder kommt es vor, dass Gruppenarbeiten als unnötige Zeitfresser oder als Erholungspause für die Trainer*innen angesehen werden. All diesen Unkenrufen zum Trotz, halte ich Gruppenarbeiten für ein unverzichtbares Lernformat. Widerstände der Teilnehmer*innen können unterschiedlichste Gründe haben. Unter anderem führen unklare Aufgaben zu Frustrationen oder emotionalen Diskussionen über die richtige Interpretation des Arbeitsauftrags. Noch unangenehmer wird’s, wenn durch die Gruppenzuteilung zufällig zwei Personen zusammensitzen, die sich nicht ausstehen können.

An welche Stellschrauben du als Trainer*in drehen kannst, um möglichst gute Voraussetzungen für eine Gruppenarbeit zu schaffen, erfährst du in diesem Blogbeitrag.

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#dimi_13: Visualisieren

Warum Flipcharts & Co das Lernen einfacher machen

Bilder helfen, komplexes Wissen verständlich darzustellen und nachhaltiger zu verarbeiten. Diese Erkenntnis ist leicht nachvollziehbar und das Sprichwort: „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ eine Volksweisheit. Doch was steht hinter dieser Einsicht? Dieser Frage möchte ich heute nachgehen.

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#grumo_26: Spontan auf Veränderungen reagieren müssen

Gerade noch rechtzeitig erwischt Paul sein Telefon und hebt ab, Yasemine ist dran. „Hallo Paul, super, dass ich dich erwische! Ich hab nur kurz Zeit, aber eine dringende Anfrage an dich. Gehts bei dir?“ Yasemine ist hörbar außer Atem und in Eile und so schiebt Paul alle Höflichkeiten auf die Seite und bittet Yasemine loszuschießen. „Ich begleite ab morgen eine Gruppe im Rahmen eines Lehrganges und bin da auch überhaupt das erste mal dabei. Leider ist meine zweite Hälfte erkrankt und fällt aus. Hättest du zufällig den Rest der Woche Zeit und Lust, das mit mir gemeinsam zu machen?“

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#dimi_12: Lernräume

Wie das Außen auf das Lernen wirkt

Räume, in denen Lernen stattfindet, sollen so gestaltet sein, dass sie die Tätigkeit des Lernens optimal unterstützen. Doch was bedeutet das für uns als Trainer*innen oder Referent*innen, aber auch für Bildungsverantwortliche in der gewerkschaftlichen Erwachsenenbildung? Welchen Einfluss haben die räumlichen Rahmenbedingungen auf das Lerngeschehen und welchen Gestaltungspielraum haben wir überhaupt?

In den vielen Jahren meiner Trainer*innentätigkeit habe ich schon viele Seminarräume von innen gesehen und unterschiedlichste Dinge erlebt. Von einem Lehrsaal, in dem alte Möbel und Equipment zwischengelagert wurden, bis zum „fancy“ Seminarhotel war alles dabei. Dass das Außen auf das Lernen wirkt, habe ich dabei immer wieder am eigenen Leib erfahren. Du wahrscheinlich auch! Wenn auch du dir die Frage stellst, wie wir als Trainer*innen Lernräume so gestalten können, dass die Lernenden sich optimal auf den Lernprozess einlassen können, dann solltest du weiterlesen.

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Wie war das Seminar?

Seminare ansprechend und nachvollziehbar dokumentieren

Gibt es ein Flipchart-Protokoll? Können wir die Fotos nach dem Seminar haben? Die meisten Trainer:innen kennen diese Fragen. Ebenso wie so manche Mühe beim Erstellen einer ansprechenden Seminardokumentation. Wie es anders geht, wie wir Seminardokus erstellen, die gar nicht erst in der Schublade landen, haben wir von 03.11.-05.11.2021 erarbeitet. Wir sind übrigens Irene Steindl Lana Lauren und unsere tollen Teilnehmer:innen. 🙂

Hier findet ihr eine kurze Zusammenfassung und Eindrücke aus dem Seminar. Und, tataaaa: Mit Audio-Feedback und unserer Live-Dokumentation am Ende.

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#dimi_11: Lernzyklus

Warum reflektieren zum Lernen dazu gehört

Hast du dich schon einmal gefragt, warum Lernen manchmal zu einem Gefühl von Erfolg führen kann oder warum gelerntes Wissen bisweilen so schnell wieder verloren scheint?

In diesem Blogbeitrag gehen wir der Frage nach, welche Rolle aktives Experimentieren im Lernprozess spielt und warum Lernen ohne Reflexion zu einem einfältigen Prozess der Wiederholung wird, die aber keine eigentliche Weiterentwicklung im Sinne von Lernen beinhaltet.

Um dies zu erklären, stelle ich zwei wichtige Theorien vor, die Lernen als Zyklus bzw. als „Loop“ beschreiben. Diese zentrale Erkenntnis vermittelt uns ein besseres Verständnis, wie Lernen passiert. Wenn wir erkennen, wie Lernen im alltäglichen Leben funktioniert, können wir auch formelle Lernprozesse, wie Seminare oder Kurzworkshops, effektiver planen und besser auf die Bedürfnisse der Lernenden eingehen.

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#mm: Storytelling online

Stories and examples for lecture, training and seminar

On 14 October 2020, the seminar “Storytelling in trade union education work” took place for the second time. This time online and therefore also shortened in time. The big question for the trainers Michael Ziereis and Ulli Lipp: Storytelling, is it also possible online? How much is lost when we hear the narrators through the speaker and see them as a section of a picture?

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Gegenmacht bilden: Let’s get movin’

Organisierung und Mobilisierung wirkungsvoll begleiten

Organizing-Kreislauf & Seminarablauf,
Illustration: Sandra Stern

Gegenmacht aufbauen kann unterschiedliches bedeuten. Wir denken, Organisierung und Mobilisierung der gewerkschaftlichen Basis sollte eine zentrale Rolle spielen. Systematisches Organizing könnte einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Damit hat sich das REFAK Seminar von Sandra Stern und Martin Windtner von 19.10.-21.10.2021 beschäftigt.

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#dimi_10: Tools, Tools, Tools

Warum viele Trainer*innen nicht genug davon kriegen können

Tools oder Werkzeuge, die das Lernen unterstützen, sind ein gefragtes Gut. Ihren Werkzeugkoffer mit Methoden für jede Seminarphase, unterschiedliche Zielgruppen und Inhalte zu füllen, ist ein Ziel vieler Trainer*innen.

Ein großes Methodenwissen wird nicht selten als ein Garant für das erfolgreiche Gestalten von Lernprozessen gesehen. Doch es ist wie bei einem/r Handwerker*in. Das Werkzeug nützt wenig, wenn dieses nicht kompetent genutzt werden kann. Dazu brauchen wir das Wissen, wie wir Methoden sinnvoll und zielgerichtet einsetzen und welche Kriterien bei der Auswahl helfen.

Wenn du dir diese Fragen stellst, dann sollte dieser Blogbeitrag ein paar Antworten für dich parat haben.

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