Schlagwort-Archive: #dimi

#dimi_14: Gruppenarbeiten

Kaffeepause oder Lernbooster?

Das Image von Gruppenarbeiten ist wahrlich nicht das Beste.

Wer kennt’ nicht Aussagen wie: „Na bitte nicht schon wieder a Gruppenarbeit“. Immer wieder kommt es vor, dass Gruppenarbeiten als unnötige Zeitfresser oder als Erholungspause für die Trainer*innen angesehen werden. All diesen Unkenrufen zum Trotz, halte ich Gruppenarbeiten für ein unverzichtbares Lernformat. Widerstände der Teilnehmer*innen können unterschiedlichste Gründe haben. Unter anderem führen unklare Aufgaben zu Frustrationen oder emotionalen Diskussionen über die richtige Interpretation des Arbeitsauftrags. Noch unangenehmer wird’s, wenn durch die Gruppenzuteilung zufällig zwei Personen zusammensitzen, die sich nicht ausstehen können.

An welche Stellschrauben du als Trainer*in drehen kannst, um möglichst gute Voraussetzungen für eine Gruppenarbeit zu schaffen, erfährst du in diesem Blogbeitrag.

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#dimi_13: Visualisieren

Warum Flipcharts & Co das Lernen einfacher machen

Bilder helfen, komplexes Wissen verständlich darzustellen und nachhaltiger zu verarbeiten. Diese Erkenntnis ist leicht nachvollziehbar und das Sprichwort: „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ eine Volksweisheit. Doch was steht hinter dieser Einsicht? Dieser Frage möchte ich heute nachgehen.

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#dimi_12: Lernräume

Wie das Außen auf das Lernen wirkt

Räume, in denen Lernen stattfindet, sollen so gestaltet sein, dass sie die Tätigkeit des Lernens optimal unterstützen. Doch was bedeutet das für uns als Trainer*innen oder Referent*innen, aber auch für Bildungsverantwortliche in der gewerkschaftlichen Erwachsenenbildung? Welchen Einfluss haben die räumlichen Rahmenbedingungen auf das Lerngeschehen und welchen Gestaltungspielraum haben wir überhaupt?

In den vielen Jahren meiner Trainer*innentätigkeit habe ich schon viele Seminarräume von innen gesehen und unterschiedlichste Dinge erlebt. Von einem Lehrsaal, in dem alte Möbel und Equipment zwischengelagert wurden, bis zum „fancy“ Seminarhotel war alles dabei. Dass das Außen auf das Lernen wirkt, habe ich dabei immer wieder am eigenen Leib erfahren. Du wahrscheinlich auch! Wenn auch du dir die Frage stellst, wie wir als Trainer*innen Lernräume so gestalten können, dass die Lernenden sich optimal auf den Lernprozess einlassen können, dann solltest du weiterlesen.

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#dimi_11: Lernzyklus

Warum reflektieren zum Lernen dazu gehört

Hast du dich schon einmal gefragt, warum Lernen manchmal zu einem Gefühl von Erfolg führen kann oder warum gelerntes Wissen bisweilen so schnell wieder verloren scheint?

In diesem Blogbeitrag gehen wir der Frage nach, welche Rolle aktives Experimentieren im Lernprozess spielt und warum Lernen ohne Reflexion zu einem einfältigen Prozess der Wiederholung wird, die aber keine eigentliche Weiterentwicklung im Sinne von Lernen beinhaltet.

Um dies zu erklären, stelle ich zwei wichtige Theorien vor, die Lernen als Zyklus bzw. als „Loop“ beschreiben. Diese zentrale Erkenntnis vermittelt uns ein besseres Verständnis, wie Lernen passiert. Wenn wir erkennen, wie Lernen im alltäglichen Leben funktioniert, können wir auch formelle Lernprozesse, wie Seminare oder Kurzworkshops, effektiver planen und besser auf die Bedürfnisse der Lernenden eingehen.

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#dimi_10: Tools, Tools, Tools

Warum viele Trainer*innen nicht genug davon kriegen können

Tools oder Werkzeuge, die das Lernen unterstützen, sind ein gefragtes Gut. Ihren Werkzeugkoffer mit Methoden für jede Seminarphase, unterschiedliche Zielgruppen und Inhalte zu füllen, ist ein Ziel vieler Trainer*innen.

Ein großes Methodenwissen wird nicht selten als ein Garant für das erfolgreiche Gestalten von Lernprozessen gesehen. Doch es ist wie bei einem/r Handwerker*in. Das Werkzeug nützt wenig, wenn dieses nicht kompetent genutzt werden kann. Dazu brauchen wir das Wissen, wie wir Methoden sinnvoll und zielgerichtet einsetzen und welche Kriterien bei der Auswahl helfen.

Wenn du dir diese Fragen stellst, dann sollte dieser Blogbeitrag ein paar Antworten für dich parat haben.

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#dimi_09: Diversity

Wie auf Verschiedenheit in Lerngruppen eingegangen werden kann

Photo by Brittani Burns on Unsplash

Dass unsere Gesellschaft und die Menschen, die dieser angehören, vielfältig, also divers sind, ist mittlerweile in der breiten medialen und politischen Diskussion angekommen.

Häufig wird dies aber vorwiegend in einer problematisierenden Weise diskutiert. Wie diese Diversität genauer aussieht, wie sie sich im Seminaralltag zeigt und wie sie im Umfeld der (gewerkschaftlichen) Erwachsenenbildung gelebt und positiv genutzt werden kann, damit befassen wir uns im heutigen Blogbeitrag.

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#dimi_08: Soziale Lernräume

Was Lernen mit Beziehung zu tun hat und wie wir diese gestalten können

„Wir sind soziale Wesen. Diese Tatsache ist alles andere als trivial, sondern ein zentraler Aspekt des Lernens“, konstatiert Etienne Wenger in seiner sozialen Theorie des Lernens.

Menschen, egal ob Kinder oder Erwachsene, lernen zu einem großen Teil von anderen und das unabhängig davon, ob sie sich gerade bewusst in einer Lernsituation befinden oder nicht. Wir lernen, indem wir andere beobachten, imitieren, bzw. neue Verhaltensweisen aneinander erproben, neues Wissen testen und als Erfahrung etablieren. Lernen (z.B. in der gewerkschaftlichen Erwachsenenbildung) findet zudem häufig in Gruppen statt. Diese kommt für einen mehr oder weniger langen Zeitraum zusammen, um sich gemeinsam zu einem Thema fortzubilden.

Welchen Einfluss dieses soziale Miteinander auf das Lernen hat und wie wir als Trainer*innen einen sicheren Rahmen (safe space) schaffen können, damit die Lernenden mit ihren unterschiedlichen Vorerfahrungen und Persönlichkeiten darin Platz finden, darum dreht sich dieser Blogbeitrag.

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#dimi_07: Didaktische Reduktion

Warum weniger mehr ist und sich Fachexpert*innen entspannen können

„Wohin mit dem ganzen Stoff?“ – das fragen sich viele Trainer*innen, wenn es darum geht, ein Seminar zu konzipieren. Nicht selten haben die Auftraggeber*innen eine hohe Erwartung und eine lange Liste an Themen, die im Seminar unbedingt vorkommen sollen. Häufig kommt es dabei zu einer Diskrepanz zwischen der verfügbaren Zeit und den zu vermittelnden Inhalten.

Was du als Trainer*in tun kannst, um herauszufinden, welche Lerninhalte für dein Seminarthema absolute Priorität haben und welche du „sidelinen“ oder ganz weglassen kannst, um den klaren inhaltlichen Fokus zu wahren, darum geht es in diesem Blogbeitrag.

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#dimi_06: Learning targets

Why learning goals create orientation

Impressions from my holidays
Photo: Margret Steixner

Welcome back from the summer break. Which travel destination did you choose? The local mountains and lakes or did the sea call to you, as it did to me? Wherever the destination was, it was certainly formative for your entire holiday planning. The same goes for learning goals.

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#dimi_06: Lernziele

Warum Lernziele Orientierung schaffen

Impressionen aus meinem Urlaub Foto: Margret Steixner

Willkommen zurück aus der Sommerpause. Welches Reiseziel hast du gewählt? Die heimischen Berge und Seen oder hat dich, so wie mich das Meer gerufen? Wo immer das Ziel lag, so war es sicherlich prägend für deine gesamte Urlaubsplanung. So ist es auch mit Lernzielen.

Definieren wir den Punkt, an dem wir am Ende eines Seminars oder eines Lehrgangs anlangen möchten, erhalten wir einen wesentlichen Orientierungspunkt, der über das Festlegen von Lerninhalten hinausgeht und wesentliche Anhaltspunkte für Seminarplanung und Durchführung bietet. Warum es Sinn macht sich die Lernziele genau zu überlegen und wie man diese idealerweise formuliert, darum dreht sich dieser Blogbeitrag.

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