Es war ein Spruch, der mein Stammbuch – also ein Buch mit Sinnsprüchen – zierte: Übe, lerne, leiste was, dann hast du, kriegst du, wirst du was! Das Versprechen ist, durch Lernen etwas zu werden, einen Platz in der Gesellschaft zu finden. Und es war ein zentrales Versprechen wohlfahrtsstaatlicher Staaten der 1970er: die Idee einer besseren Zukunft, für alle und für die Kinder. Ein Versprechen, das an Leistung für sich aber auch für alle, für die Gesellschaft gebunden war. Man glaubte daran und lebte mit der Vorstellung einer Zukunft, einer Zukunft in der es den Kindern besser gehen wird. Die Zukunft war hell und vielversprechend!
Die BPA-Analyse ist eine vorstrukturierte Vorstellrunde in Blitzlichtform. Es geht also der Reihe nach. Jede Teilnehmer*in sagt zu den drei Bereichen „Berufliches“, „Privat“ und „Anliegen“ je einen kurzen Satz. Die/Der Trainer*in achtet auf die Kürze. Dabei hilft vor Nummer eins eine flapsige Bemerkung wie: „Ein Satz pro Bereich ist frei. Ein zweiter kostet.“
Geeignet ist die BPA-Analyse für Gruppen
mit 5-15 Teilnehmer*innen, die sich nicht kennen. Der Vorteil der BPA Analyse:
Vorstellung, Erwartungsabfrage und Auflockerung (durch den Bereich „Privat“)
werden in einem Aufwasch erledigt.
BPA-Analysen sind nicht ganz so nervig wie übliche Vorstellungsrunden 🙂
Am 13.06.2019 fand in der AK Wien die 3. Tagung zum Thema „Qualität ist kein Zufall“ statt. Die Tagung war eine erneute Kooperation von GPA-djp, AMS, abif und REFAK.
Viel Stoff, aber zu wenig Zeit? Bei den TeilnehmerInnen bleibt wenig hängen? Zu viel Stoff verstopft den Durchblick und schmälert den Lernerfolg. Dieses Seminar schafft definitiv Abhilfe.
Das REFAK Team wünscht euch allen eine wunderbare, sonnige und erholsame Ferienpause! Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen und Wiederlesen im September. Für alle, denen die Zeit bis dahin viiiiel zu lange erscheint, hier schon einmal eine Vorschau auf das REFAK Bildungsprogramm 2020.
Die Termine sind fix und können gerne in euren Kalendern vorgemerkt werden – eine Anmeldung ist ausschließlich erst ab Mitte Oktober 2019 online möglich!Weiterlesen →
„Eine seltsame Sucht beherrscht die Arbeiterklasse aller Länder, in denen die kapitalistische Zivilisation herrscht. Diese Sucht, die Einzel- und Massenelend zur Folge hat, quält die traurige Menschheit seit zwei Jahrhunderten. Diese Sucht ist die Liebe zur Arbeit, die rasende Arbeitssucht, getrieben bis zur Erschöpfung der Lebensenergie des Einzelnen und seiner Nachkommen.“ Paul Lafargue
Was heißt es, die Weiterbildung aus der Perspektive des Lernens zu gestalten? Wie können wir das alles praktisch umsetzen? Wie gehen wir mit den unterschiedlichen Anforderungen und Voraussetzungen unserer Teilnehmer*innen um? Antworten fanden die Teilnehmenden im Seminar „Gelehrt heißt nicht gelernt!“