Stell dir vor, du hast immer eine:n Co-Pilot:in dabei, der deine Fragen beantwortet, Unterlagen erstellt oder dich bei Übungen unterstützt. Genau das ermöglichen maßgeschneiderte Chatbots als kleine, persönliche Assistent:innen, die du dir selbst einrichten kannst.
Bildkarten liegen am Boden. „Nimm ein Bild, mit dem du dich vorstellen kannst, weil es dich anspricht oder etwas mit dir zu tun hat!“ Wenn alle eine Karte in Händen haben, geht es reihum, am besten gleich noch im Stehen. Erlebt haben diesen Seminarstart sicher die meisten schon einmal. Oft gibt es Bedenken, weil es zu lang dauern könnte. Manchmal scheitert es auch an den Bildern. Deshalb hier ein paar Tipps und Wege zu Bildsammlungen.
Im 8. (und fast letzten) Beitrag der Serie zur Lehrgangsbegleitung dreht sich alles um die Handlungsfähigkeit. In der gewerkschaftlichen Erwachsenenbildung geht es – wie bereits mehrfach erwähnt – nicht nur um reine Wissensvermittlung. Wir wollen mit unseren Angeboten Menschen stärken, damit sie in ihrer Rolle als Betriebsrät:innen, Personalvertreter:innen, Gewerkschafter:innen, etc. handlungsfähig werden und bleiben. Dies bedeutet, das erworbene Wissen stimmig – im Sinne der Arbeitnehmer:innenbewegung – in der Körperschaft, im Betrieb, in der Branche und in der Gesellschaft einsetzen zu können. Und all das ohne in die Überforderung oder gar in ein Burnout zu kommen!
Foto von Jon Tyson auf Unsplash (https://unsplash.com/de/@jontyson?utm_content=creditCopyText&utm_medium=referral&utm_source=unsplash)
Demokratiekompetenz ist mehr als ein theoretisches Konzept – sie ist gelebte Praxis, also kein „Zuschauer:innensport“. Besonders in der gewerkschaftlichen Erwachsenenbildung kann sie aktiv gefördert werden. Demokratie entsteht dort, wo Teilnehmende die Erfahrung machen, selbst wirksam zu sein und mitzugestalten.
Im letzten #dimi_26-Beitrag ging es um die Frage, was unter Demokratiekompetenz zu verstehen ist. Diesmal stelle ich Lernressourcen und Methoden vor, die dazu beitragen können, dass Demokratiekompetenz im Seminarraum wirklich erlebbar wird.
Das Eisbergmodell ist ein beliebtes Konzept in Workshops und Seminaren, um Themen zu visualisieren, die sowohl offensichtliche als auch verborgene, oft unangenehme oder unklare Aspekte haben.
Es zeigt, wie vieles unter der Oberfläche verborgen bleibt, was vielleicht nicht immer direkt angesprochen wird. In diesem Blog-Beitrag zeige ich dir, wie du das Eisbergmodell auf einem Flipchart kreativ umsetzt, um sowohl sichtbare als auch unsichtbare Themen effektiv zu thematisieren.
Seit Februar 2025 muss die europäische KI-Verordnung (AI Act) umgesetzt werden, das betrifft auch die Erwachsenenbildung. Einrichtungen stehen damit vor neuen Pflichten: Sie müssen KI-Kompetenzen ihrer Mitarbeiter:innen sicherstellen und haften im Fall von Problemen. Viele fragen sich nun: Bin ich schon Betreiber:in, nur weil ich KI im Unterricht einsetze? Welche Anwendungen sind verboten, wann wird KI zur Hochrisiko-Anwendung – und wer trägt jeweils die Verantwortung? Antworten darauf gibt Birgit Aschemann vom Institut CONEDU, Expertin für Digitalisierung und den AI Act in der Erwachsenenbildung.
Das REFAK-Team wünscht euch allen eine wunderbare, sonnige und erholsame Ferienpause! Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen im September. Für alle, denen die Zeit bis dahin viiiiel zu lange erscheint: der REFAK-Blog geht zwar in die wohlverdiente Sommerpause, aber ihr findet hier die Vorschau auf das REFAK Seminarprogramm 2026. 😉
Die Termine sind fix und können gerne in euren Kalendern vorgemerkt werden – eine Anmeldung ist ausschließlich erst ab Herbst 2025 online möglich!
Die Gewinnerinnen des 57. Fernsehpreises mit den Vertreter*innen der Erwachsenenbildung.
Die 57. Fernsehpreise der Erwachsenenbildung wurden am 16. Juni 2025 im RadioKulturhaus in Wien überreicht. Zuvor hatte die Jury – bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von Print-Medien, der Konferenz der Erwachsenenbildung (KEBÖ) und einem Vertreter der Wissenschaft – die Aufgabe, aus zwanzig für die Preisvergabe nominierten Produktionen die Gewinner:innen auszuwählen.
The Education department of the ETUI in collaboration with the Free University of Brussels (ULB) is organising a conference entitled ‘Adult Education: A Way to Emancipation. “What Remains of Paulo Freire’s Thinking?“. The conference will question the political and emancipatory dimensions of education.
Als studierte Erwachsenenbildnerin, zertifizierte Menschenrechtsbildnerin, zertifizierte Zivilcouragetrainerin, zertifizierte Trainerin im Bereich Prävention gegen Extremismus, mit dem Schwerpunkt Demokratiebildung tragt sie zur Förderung von politischer Bildung, kritischem Denken und aktiver Bürgerbeteiligung bei. Das Ziel dabei ist, Menschen zu befähigen, sich aktiv in demokratische Prozesse einzubringen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.
Seit 2025 selbstständige Trainerin in der Erwachsenenbildung bei www.democratism.at.
Forschung, Lehre und Trainings zum Thema: Lebenslanges Lernen, Demokratiebildung, Didaktik und Methodik, Menschenrechte, Zivilcourage uvm.