Archiv der Kategorie: Materialien

Hier findest du Literatur, Präsentationen, Arbeitsblätter, Videos… – lauter Dinge, die du in deiner eigenen Bildungsarbeit einsetzen kannst!

Filmtipp: Die andere Seite der Hoffnung

Ein antirassistischer Film von Aki Kaurismäki

Khaled (Sherwan Haji), ein junger Syrer, gelangt als blinder Passagier nach Helsinki. Dort will er Asyl beantragen, ohne große Erwartungen an seine Zukunft. Wikström (Sakari Kuosmanen) ist ein fliegender Händler für Männerhemden und Krawatten. In der Mitte des Lebens angekommen, verlässt er seine Frau, gibt seinen Job auf und profiliert sich kurzfristig als Poker-Spieler. Von dem wenigen Geld, das er dabei gewinnt, kauft er ein heruntergewirtschaftetes Restaurant in einer abgelegenen Gasse von Helsinki. Als die finnischen Behörden entscheiden, Khaled in die Ruinen von Aleppo zurückzuschicken, beschließt er, illegal im Land zu bleiben.

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Filmtipp: Get out

Horrorkomödie über Rassismus in den USA

Ein Landhaus im Grünen, ein Wochenende bei den neuen Schwiegereltern in spe, der Empfang ist herzlich – vielleicht eine Spur „zu herzlich“. Schnell muss Chris (Daniel Kaluuya; Sicario) feststellen, dass mit der Familie seiner Freundin Rose (Allison Williams; Girls) etwas nicht stimmt. Bizarre Zwischenfälle verwandeln den vermeintlich entspannten Antrittsbesuch unversehens in einen ausgewachsenen Alptraum für den Familien-Neuling.

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Baustein zur nicht-rassistischen Bildungsarbeit

Frei zugängliche Bildungsmaterialien des DGB-Bildungswerk Thüringen e.V.

Die Materialien-Sammlung, herausgegeben vom DGB-Bildungswerk Thüringen, erschien bereits vor 15 Jahren in ihrer ersten Auflage. Oft vergriffen, ist die 2008 letztmalig überarbeitete Version mittlerweile online frei abrufbar. Manche Inhalte (gerade im Bereich Migration und Flucht) sind vielleicht nicht mehr auf Höhe der aktuellen Entwicklungen. Weiterlesen

Rassismus und Sprache

Rassismus drückt sich in vielen Bereichen von Gesellschaft aus – auch in und über Sprache, die selbst Ausdruck von Gesellschaft und Machtverhältnissen ist. Das äußert sich sowohl in bewusst diskriminierenden und herabsetzenden Äußerungen, wie auch in Begriffen der Alltagssprache, deren Geschichte und Ursprung mitunter vielen nicht bekannt ist. Wie können wir also mit Sprache, die diskriminierend ist und Rassismus reproduziert, umgehen? Weiterlesen

#mm: Die wandernde Fragekarte: EU-Institutionen

Ziel

** Spielerische Wiederholung von Wissen zu den EU-Institutionen

Ablauf

Alle TeilnehmerInnen erhalten je einen Zettel mit einer Frage über EU-Institutionen. Die TeilnehmerInnen stehen im Saal verteilt, spazieren, wählen eine/n PartnerIn und stellen sich gegenseitig die Fragen auf dem Zettel. Anschließend wechseln die TeilnehmerInnen sowohl die PartnerInnen als auch die Karten mit den Fragen.
Bei Unklarheiten steht der/die TrainerIn zur Verfügung. Fragen können auch noch am Ende der Übung in der Großgruppe gestellt und beantwortet werden.

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Wie und warum überhaupt gendern?

Mehr als nur Binnen-I

Stets für emotionale Debatten gut ist die Verwendung geschlechtergerechter Sprache immer noch umstritten – und das Binnen-I für manche Menschen immer noch ein Aufreger. Dass die Verwendung von Sprache allerdings einen Unterschied macht – und warum es neben Binnen-I auch andere Formen der gendersensiblen Sprache gibt, soll hier gezeigt werden. Weiterlesen

Kritische Männlichkeit(en)

Kritische Männlichkeit?

Oftmals werden Fragen von Geschlecht und Gender hauptsächlich über die Diskriminierung von Frauen sowie deren Anliegen und Forderungen verhandelt. Männer und Männlichkeit werden hingegen selten thematisiert. Sie sind aber ebenso sowohl aktiv an der Konstruktion und Erhaltung der Dynamik der Geschlechterverhältnisse beteiligt, als auch gleichzeitig davon betroffen. Weiterlesen

Antifeminismus

Ein Blick auf die Kommentarspalten zu Themen, die Feminismus und Gleichberechtigung behandeln, zeigt schnell: Genderforschung, geschlechtergerechte Sprache und andere Strategien zur Gleichstellung der Geschlechter sind umkämpft. Geschlechtergerechte Sprache ruft Widerstände bei Menschen hervor.

Zwar werden hier zumeist keine durchdachten Argumente vorgebracht, sondern vor allem in aggressiver Art und Weise festgefahrene Meinungen und Einstellungen kundgetan. Trotzdem ist es lohnend, sich mit der Logik dieser Angriffe auseinanderzusetzen – auch um selbst Argumente und Erwiderungen parat zu haben, wenn wieder einmal über den angeblichen „Gender-Wahn“ diskutiert wird.

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