Pierre Bourdieu – Ohne Kapital keine Macht oder
Bewegung im „sozialen Raum“ durch gewerkschaftliche Bildung
„Ob wir breitbeinig, aufrecht, erhobenen Hauptes … sitzen oder gehen, oder eher gesenkten Blicks, geduckt, zusammengesunken … verrät auch vieles über unsere Positionierung im sozialen Raum, die durch die Verteilung ökonomischen, kulturellen, sozialen und symbolischen Kapitals bestimmt wird.“
Zitat von Rosa, 2017, 128
Wohin auch das gewerkschaftliche Auge sieht … unerträgliche Ungleichheit und ungerechte Machtverhältnisse. Der französische Soziologe Pierre Bourdieu stellt die Frage der sozialen Ungleichheit in den Mittelpunkt seiner Gesellschaftstheorie. Es geht um ungleiche Verteilung von Macht. Macht definiert er dabei als „Verfügungsmöglichkeit über Ressourcen zur Durchsetzung eigener Bedürfnisse und Interessen“ (Koller, 2012, 139).
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