Mit einfachen Methoden lässt sich während eines Seminars überprüfen, ob und inwieweit Lernziele erreicht sind. Das ermöglicht eine „Sofort-Reparatur“. Bei Lerninhalten, die nach meiner Vermittlung noch nicht verstanden oder nicht anwendbar sind, kann ich nachbessern.
Das Format Barcamp wird auch „Unkonferenz“ genannt. Es ist ein offenes Veranstaltungsformat, bei dem die Teilnehmer:innen in einem vorgegeben Rahmen (zeitlich & inhaltlich) selbst Themen, Fragen und Ideen einbringen können, die sie interessieren.
Wie alle Großformate lebt auch das Barcamp stark von einer guten Balance zwischen einem klar vorgegebenen Rahmen & viel Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb dessen. Ziele eines Barcamps können sein: Wissen sichtbar machen & teilen, Dialog & Vernetzung, Partizipation ermöglichen & Selbstorganisation erlebbar machen, Innovationen anstoßen, z.B. auch, dass das Format von den Teilnehmer:innen weitergetragen wird.
Am 26. und 27.01.2026 fand ein neuer Durchgang der REFAK Toolbox statt. Im Teil A beschäftigten sich die Teilnehmer:innen mit den Themen: Seminardesign, -planung und – Vorbereitung. Trainer:innen von dem Seminar waren Florian Reiter & Margret Steixner.
Die folgende Seminardokumentation gibt einen Überblick der bearbeiteten Lerninhalte und beinhaltet hilfreiche Links (insbesondere zur Blogserie #dimi) und weiterführende Literatur.
Wir Referentinnen und Referenten überschätzen oft unsere Wirkung. Wie viele von den Lerninhalten, die wir vermitteln, kommen tatsächlich an? Um das nicht erst am Ende eines Seminars oder einer Schulung zu prüfen, sondern schon im laufenden Lernprozess, entstand die Idee der Lernchecks.
Dynamiken und Prozesse in Gruppen erkennen, verstehen und als Ressource nutzen
Das Seminar fand von 01.10. – 03.10.2025 statt und richtete sich an Referent:innen, Trainer:innen und Lehrgangscoaches der gewerkschaftlichen Erwachsenenbildungen, die ihre gruppendynamische Kompetenz vertiefen und sicherer im Umgang mit Gruppenprozessen werden möchten. Entlang des vierstufigen Kompetenzmodells – Wahrnehmen, Beschreiben, Hypothesen bilden und Intervenieren – erarbeiteten Florian Reiter und Margret Steixner mit der Gruppe, wie sie Dynamiken in Gruppen erkennen, verstehen und konstruktiv gestalten können.
Bildkarten liegen am Boden. „Nimm ein Bild, mit dem du dich vorstellen kannst, weil es dich anspricht oder etwas mit dir zu tun hat!“ Wenn alle eine Karte in Händen haben, geht es reihum, am besten gleich noch im Stehen. Erlebt haben diesen Seminarstart sicher die meisten schon einmal. Oft gibt es Bedenken, weil es zu lang dauern könnte. Manchmal scheitert es auch an den Bildern. Deshalb hier ein paar Tipps und Wege zu Bildsammlungen.
Wir lernen neue Inhalte besonders gut, wenn wir sie weitergeben müssen. Das Prinzip heißt „Lernen durch Lehren“. Darauf bauen einige Methoden der Wissensvermittlung auf. Gelernt und geübt werden neben neuen Inhalten auch Tools zur Vermittlung.
Liebe Blog-Leser:innen, heute möchten wir euch eine Website vorstellen, die sich mit verschiedensten Methoden für online sowie Präsenz-Seminare beschäftigt.
Eine Alternative zu Vorträgen und Präsentationen von Spezialisten mit Detailwissen ist die Methode Expert:innenbefragung. Die Lernenden steuern durch ihre Fragen, welche Informationen vermittelt werden. Die Methode eignet sich auch für Workshops und andere Veranstaltungen wie Lehrgänge, bei denen Information und fachlicher Input von außen nötig sind. Das macht sie im gewerkschaftlichen Kontext nützlich.
Eine Methode, um in einer Gruppe möglichst viele Argumente zuerst zu sammeln und danach zu diskutieren. Das erhöht die Qualität von Entscheidungen. Gleichzeitig wird der Horizont der Beteiligten um bisher nicht bedachte Argumente erweitert.