Archiv der Kategorie: Methoden

Hier findest du Beschreibungen von Methoden, die du in deiner Bildungsarbeit einsetzen kannst!

#mm: Das Barcamp

©Nicola Sekler

Mini-Serie: Frameworks & Großformate

Das Format Barcamp wird auch „Unkonferenz“ genannt. Es ist ein offenes Veranstaltungsformat, bei dem die Teilnehmer:innen in einem vorgegeben Rahmen (zeitlich & inhaltlich) selbst Themen, Fragen und Ideen einbringen können, die sie interessieren. 

Wie alle Großformate lebt auch das Barcamp stark von einer guten Balance zwischen einem klar vorgegebenen Rahmen & viel Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb dessen. Ziele eines Barcamps können sein: Wissen sichtbar machen & teilen, Dialog & Vernetzung, Partizipation ermöglichen & Selbstorganisation erlebbar machen, Innovationen anstoßen, z.B. auch, dass das Format von den Teilnehmer:innen weitergetragen wird.

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Toolbox A

Am 26. und 27.01.2026 fand ein neuer Durchgang der REFAK Toolbox statt. Im Teil A beschäftigten sich die Teilnehmer:innen mit den Themen: Seminardesign, -planung und – Vorbereitung. Trainer:innen von dem Seminar waren Florian Reiter & Margret Steixner.

Die folgende Seminardokumentation gibt einen Überblick der bearbeiteten Lerninhalte und beinhaltet hilfreiche Links (insbesondere zur Blogserie #dimi) und weiterführende Literatur.

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Die Gruppe als Ressource nutzen

Dynamiken und Prozesse in Gruppen erkennen, verstehen und als Ressource nutzen

Das Seminar fand von 01.10. – 03.10.2025 statt und richtete sich an Referent:innen, Trainer:innen und Lehrgangscoaches der gewerkschaftlichen Erwachsenenbildungen, die ihre gruppendynamische Kompetenz vertiefen und sicherer im Umgang mit Gruppenprozessen werden möchten. Entlang des vierstufigen KompetenzmodellsWahrnehmen, Beschreiben, Hypothesen bilden und Intervenieren – erarbeiteten Florian Reiter und Margret Steixner mit der Gruppe, wie sie Dynamiken in Gruppen erkennen, verstehen und konstruktiv gestalten können.

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#mm: Starten mit Karten

Vorstellung mit einem Bild

Bildkarten liegen am Boden. „Nimm ein Bild, mit dem du dich vorstellen kannst, weil es dich anspricht oder etwas mit dir zu tun hat!“ Wenn alle eine Karte in Händen haben, geht es reihum, am besten gleich noch im Stehen. Erlebt haben diesen Seminarstart sicher die meisten schon einmal. Oft gibt es Bedenken, weil es zu lang dauern könnte. Manchmal scheitert es auch an den Bildern. Deshalb hier ein paar Tipps und Wege zu Bildsammlungen.

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#mm: Lernen durch Lehren

Lernen durch Lehren

alias Gruppenpuzzle alias STEX alias Jigsaw-Methode

Wir lernen neue Inhalte besonders gut, wenn wir sie weitergeben müssen. Das Prinzip heißt „Lernen durch Lehren“. Darauf bauen einige Methoden der Wissensvermittlung auf. Gelernt und geübt werden neben neuen Inhalten auch Tools zur Vermittlung.

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#mm: Expert:innenbefragung

Die Gruppe holt sich das Wissen, das sie braucht.

Eine Alternative zu Vorträgen und Präsentationen von Spezialisten mit Detailwissen ist die Methode Expert:innenbefragung. Die Lernenden steuern durch ihre Fragen, welche Informationen vermittelt werden.
Die Methode eignet sich auch für Workshops und andere Veranstaltungen wie Lehrgänge, bei denen Information und fachlicher Input von außen nötig sind. Das macht sie im gewerkschaftlichen Kontext nützlich.

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#mm: Das Lehrgespräch

Miteinander reden und Lernziele erreichen

Auf den ersten Blick schaut das aus wie eine muntere Diskussion in einem Seminar, die ziemlich straff moderiert wird. Das Lehrgespräch ist aber mehr als ein Austausch von Argumenten. Es zielt darauf ab, Lerninhalte mit Vorwissen, Erfahrungen und Einstellungen zu verknüpfen und so die definierten Lernziele zu erreichen. Das geht nur durch konsequente Aktivierung der Teilnehmer:innen. Mehr als 50% der Worte kommen von Teilnehmer:innen. Sie zum Reden bringen, am Reden halten, zwischendurch Lernergebnisse festhalten und verankern, das sind unsere Aufgaben als Referent:innen.

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