#visdo_36 – Visuelle Seminardokumentation

Seminare bildlich festhalten

Während einem Seminar wird diskutiert, präsentiert, in Gruppen gearbeitet, reflektiert und vieles mehr. Für den Moment ist das Wissen greifbar und lebendig. Doch wie kann man die Inhalte festhalten und langfristig sichern? In welcher Form können visuelle Elemente wie Fotos, Flipcharts, Screenshots und Ähnliches in die Seminardokumentation einfließen? Und worauf ist dabei zu achten?

Diesen Fragen gehen wir diesmal im #visdo nach…

Grundlegende Entscheidungen

Bevor man sich an das Sammeln von Inhalten macht, sollte man sich einen Plan zurecht legen, was festgehalten werden soll und wie. Dabei macht es auch Sinn sich den einen oder anderen Gedanken dazu zu machen bezüglich Farbe, Logo und Format. Die Farbe (oft eignet sich die Logofarbe des Unternehmens sehr gut) kann man dann gezielt bereits bei der Gestaltung der Flipcharts und Präsentationsfolien einsetzen. Als Format ist in der Regel .pdf die richtige Wahl (da es praktisch jede:r öffnen kann).

Medien und Formate

Während dem Seminar lassen sich nun verschiedene Elemente besonders gut festhalten, um in die Seminardokumentation einzufließen:

Screenshots

Wenn digital gearbeitet wird, kann man die Inhalte entweder (je nach Software) direkt als .pdf exportieren oder per Screenshot festhalten. Ob digitales Whiteboard (miro), Padlet, Präsentation oder Umfrage – Arbeitsergebnisse machen sich in der Seminardokumentation immer gut.

Fotos

Fotos lockern den Seminarbericht auf und sind unschlagbar, wenn es darum geht, das Erlebte emotional in Erinnerung zu rufen. Fotos von Teilnehmer:innen (bitte immer vorher Einverständnis einholen) können als Stimmungsbild genutzt werden und Schnappschüsse von Gruppenarbeiten an das Teamwork erinnern. Präsentationen der Teilnehmer:innen sind ebenso schöne Motive. Wenn möglich, versucht auch ein Foto von euch selbst als Trainer:in einzubinden. 

Graphic Recording

Eine besonders ansprechende und graphische Form der Berichterstellung ist das Graphic Recording. Dazu braucht es allerdings entweder eine:n zweite:n Trainer:in (denn gleichzeitig mit der Gruppe interagieren und ein Graphic Recording zu erstellen ist kaum möglich und auch nicht wirklich sinnvoll, da man sich nicht auf beides gleichzeitig konzentrieren kann) oder die Hilfe eines Profis. 

Flipcharts

Flipcharts sind der Seminarbericht-Klassiker. Wie ihr sie vom analogen Blatt in die digitale Form bringt, verrät euch #visdo 18. Folgende Flipcharts haben sich für die Nachberichterstattung besonders bewährt: Willkommens-Flipchart, Agenda, Zusammenfassung von Inhalten, Ergebnisse von Gruppenarbeiten, Feedback.

Nachträgliche Services

Manche weiterführenden Inhalte, stammen nicht direkt aus dem Seminar, sondern können vorher oder nachher zusammengestellt werden, um den Teilnehmer:innen dabei zu helfen, das Besprochene zu vertiefen. Dazu gehören unter anderem: Literaturtipps, Materiallisten, Links und der Kontakt zum:zur Trainer:in. Der Vorteil: diese Elemente lassen sich in der Regel wiederholt einsetzen. Wer einmal die Zeit investiert, diese schön aufzubereiten, kann wiederholt davon profitieren.

Video

Wer weder Zeit noch Mühe scheut, um seine Seminare festzuhalten und einen echten WOW-Effekt anstrebt, kann ein Video gestalten. Entweder in Form von kurzen O-Tönen der Teilnehmer:innen (während dem Seminar), als Zeitraffer Aufnahme (Stimmungsbild während der Veranstaltung) oder als Legetrick (siehe #visdo 28).

Weitere Tipps und Tricks rund um das Thema Seminardokumentation? Mehr zum Thema Seminar-Dokumentation findet ihr im Seminar-Bericht zum Workshop „Wie war das Seminar“ mit Irene Steindl und Lana Lauren.

Autorin: Lana Lauren

Lust auf mehr? Zu allen Beiträgen der #visdo-Serie kommst du HIER!

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