Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

Von Punkten und Strichen zu gelungenen Visualisierungen von 06. bis 08.10.2021 mit Lana Lauren und Ralf Appelt.

In Präsenz visualisiert es sich am besten, das fand auch die Gruppe der Teilnehmer*innen, die 2,5 Tage in die Welt der Flipchart-Gestaltung eingetaucht sind.

Die Erstellung von Sketchnotes, Flipcharts und ähnlichen Visualisierungen lag auch in diesem Jahr im Fokus der Veranstaltung. Wie sich innerhalb dieser kurzen Zeit, die anfangs noch zaghaft gesetzten Striche in gekonnte Visualisierungen verwandeln, ist jedes Mal aufs neue schön mitzuerleben.

Eine kurze Zusammenfassung der knapp drei Tage wollen wir hier nicht nur für die Teilnehmer*innen von dieser Veranstaltung, sondern auch für Alumni, die nochmal ihre Erinnerung auffrischen wollen, sowie jene zur Verfügung stellen, die noch nicht bei uns waren und neugierig sind, was man mit Stift und Papier so alles anstellen kann.

Theorie und Grundlagen der Visualisierung

Um das Eis zu brechen, starteten wir die Vorstellungsrunde gleich mit einer Zeichenübung – dem Erstellen von blinden Portraits.

Danach ging es schon mit dem ersten Theorie-Block los und Ralf erarbeitete mit der Gruppe nicht nur Gründe, warum wir visualisieren sollen, sondern zeigte uns auch Prinzipien der Visualisierung anhand der Gestaltgesetze.

Das visuelle Alphabet und Symbole

Um erste Bildvokalbeln zu erlernen, haben wir uns mit dem visuellen Alphabet beschäftigt. Hier wurde schnell klar: wer die einfachen acht Grundformen beherrscht, kann damit eine Vielzahl von Symbolen und Icons erschaffen. Das haben wir natürlich auch gleich ausprobiert und eine ganze Reihe von nützlichen Bildern für die berufliche Praxis in der Bildungsarbeit zusammengetragen.

Schrift

Bilder stehen meist nicht für sich alleine. Deshalb galt unser Fokus auch der Schrift.

  • Was macht eine Schrift leserlich und schön anzusehen?
  • Wie kann man die eigene Handschrift verbessern?
  • Welche Tricks gibt es, um durch kleine Variationen neue Schriftarten zu entdecken?

Auf all diese Fragen haben wir Antworten gefunden, die im Handumdrehen dafür gesorgt haben, dass die Schrift unserer Teilnehmer*innen am Ende des Seminars kaum wiederzukennen war. Spätestens jetzt wird allen klar: es ist oft die Technik entscheidender als das sagenumwobene Talent, das man angeblich hat oder nicht.

Banner

Doch damit war es noch lange nicht getan. Um Überschriften optisch ansprechend und prägnant zu gestalten, haben wir uns neben der Schrift auch mit Bannern auseinandergesetzt. Dabei wurde schnell klar: die Reihenfolge ist entscheidend. Wenn man nicht weiß, wo man beginnen soll, führt das oft zu Um- und Irrwegen. Weiß man jedoch, wo man anfängt, kommt man schnell zu einem schönen Ergebnis und selbst komplex aussehende Banner lassen sich aus dem Ärmel schütteln. Manchmal entstehen aus dem Zufall ganz neue Kreationen.

Material

Und was nicht mit Technik zu lösen ist, ist oft eine Frage des richtigen Materials. Daher haben wir aus dem Zeichenkästchen geplaudert und erklärt, wann man am besten zu welchem Stift greift und warum es grundsätzlich immer eine gute Idee ist, Korrektur-Roller, weißen Heftfaden und einen Druckbleistift mit bunter Mine bei sich zu haben.

Hör mal rein…

Was nehmen die Teilnehmenden mit nach 2,5 Tagen Seminar?

Feedback der Teilnehmer*innen

Wie geht es weiter…?

Wer in die restlichen im Kurs behandelten Themen reinschnuppern will, wirft am besten einen Blick in das Flipchartprotokoll (Download Link siehe unten), oder ist am besten nächstes Jahr selbst dabei, wenn es wieder heißt “Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte” – reisefreundlich in einer Online-Variante.

Mehr Visualisierung gefällig?

Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, solltest Du unbedingt mal bei unserer Artikelserie zum visuellen Donnerstag (#visdo) vorbeischauen. Dort findest Du eine ganze Sammlung an Impulsen für die Gestaltung von Flipcharts im speziellen sowie allgemein für das Erstellen von visuellen Inhalten.

Aktuelle #visdo-Beiträge

Lust auf mehr? Zu allen Beiträgen der #visdo-Serie kommst du HIER!

Trainer*innen: Lana Lauren und Ralf Appelt

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