Als Trainer:in Haltung zeigen und Werte kommunizieren
Wie begegnet man extremen Positionen als Leiter*in eines Seminars, als Vortragende*r oder als Coach in einer Gewerkschaftsschule? Genau dieser Frage widmete sich das REFAK-Seminar „Starke Argumente gegen extreme Positionen“ von 11. bis 13. März 2026. Es bot den Teilnehmenden nicht nur theoretisches Wissen, sondern vor allem viel Raum zum Ausprobieren und Erleben.
NotebookLM gehört für mich mittlerweile zum Alltag. Während ich den Geschirrspüler ausräume, höre ich mir eine Audio-Zusammenfassung an. Ich chatte mit Unterlagen oder lasse mir komplexe Sachverhalte erklären. Bisher habe ich das KI-Tool vor allem für mich selbst genutzt. Mittlerweile setze ich es auch in meinen Kursen ein: zur Vorbereitung auf eine Einheit oder zur Wiederholung danach. NotebookLM hat in den letzten Monaten nachgelegt: Videos, Infografiken, Präsentationen und Quiz sind neu dazugekommen. Was davon taugt wirklich für die Bildungsarbeit? Wir machen den Stresstest.
Am 26. und 27.01.2026 fand ein neuer Durchgang der REFAK Toolbox statt. Im Teil A beschäftigten sich die Teilnehmer:innen mit den Themen: Seminardesign, -planung und – Vorbereitung. Trainer:innen von dem Seminar waren Florian Reiter & Margret Steixner.
Die folgende Seminardokumentation gibt einen Überblick der bearbeiteten Lerninhalte und beinhaltet hilfreiche Links (insbesondere zur Blogserie #dimi) und weiterführende Literatur.
Du hast spontan eine klasse Idee für ein Lernmaterial, aber einfach zu wenig Zeit (und Lust) dich in neue Tools und Technik reinzutigern? Mit ein paar KI-Kniffen kannst du mittlerweile einige zeitraubende Planungsschritte überspringen, ein schnell sichtbares Erstprodukt erstellen und es dann iterativ weiterentwickeln, bis dein Qualitätsanspruch erfüllt ist.
Willkommen in der Welt von Vibe Learning/Coding. In diesem Beitrag zeigen wir Schritt für Schritt wie Lernmaterialien mit KI „im Flow“ entstehen.
Sind wir mal ehrlich: Die gewerkschaftliche Erwachsenenbildung verfolgt hohe Ziele. Neben der Vermittlung von Wissen – oft ziemlich komplexe rechtliche Materie – geht es immer auch darum, die Lernenden zu „empowern“ und ihre Handlungskompetenz als Trainer:innen, Betriebsrät:innen oder Funktionär:innen zu stärken, also darum, dass sie das Wissen konkret anwenden können. Idealerweise fangen sie ganz nebenbei auch noch „Feuer” für ihre Rolle und für die gewerkschaftliche Bewegung. Das klingt vielleicht überzogen, ist aber doch noch nicht ganz fremd, oder?
Michaela Schausberger ist seit über 12 Jahren als freischaffende Schauspielerin an diversen Theaterhäusern und Filmproduktionen in Österreich und Deutschland tätig. Seit 2016 unterrichtet sie das Fach „Sprachgestaltung“ am renommierten Max Reinhardt Seminar (Schauspielstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien). Über diese Lehrtätigkeit gelang ihr eine Spezialisierung in „Körper-, Atem- und Stimmtarbeit“ und seit einigen Jahren trainiert sie Erwachsene in Nervositätsmanagement, Auftreten und Präsenz. Mit den Mitteln und Techniken der Bühnen- und Schauspielkunst gelingt es ihr, einen freien, spielerischen und wirkungsmächtigen Zugang zu Gestaltung und Präsentation zu eröffnen.
„Werden meine Daten zum Training verwendet?“ – „Was passiert mit vertraulichen Kursinhalten?“ – „Kann ich das hier wirklich eingeben?“ Diese Fragen tauchen in praktisch jedem unserer Kurs auf, sobald KI-Tools im Spiel sind. Und das zu Recht, denn Einstellungen zum Datenschutz sind gut versteckt und die Standardkonfigurationen selten datenschutzfreundlich. In diesem Beitrag zeigen wir euch Schritt für Schritt, wie ihr die Kontrolle über eure Daten zurückgewinnt.
Es war ein spannendes Jahr! Jeden Monat haben wir uns mit euch auf eine KI-Entdeckungsreise begeben: Von den Fallstricken der KI-Vermenschlichung über versteckte Vorurteile in KI-Chatbots bis hin zu praktischen Werkzeugen für euren Seminaralltag. Bevor wir ins neue Jahr starten, wollen wir kurz zurückschauen – und vor allem von euch hören: Setzt ihr KI bereits in Seminaren ein oder seid ihr noch skeptisch? Welche konkreten Herausforderungen begegnen euch im Alltag? Über welche Themen rund um KI möchtet ihr 2026 mehr erfahren?
Du öffnest ein KI-Tool, tippst deinen Prompt rein und bist frustriert, weil die Antwort wieder nur „ganz okay“ ist. Dabei übersiehst du wahrscheinlich die Hälfte der Funktionen. KI wird noch oft wie eine Suchmaschine aus 1999 genutzt. Unter der Haube der KI-Tools stecken viele unterschätzte Funktionen: Etwa den Datenschutz ernst nehmen, Chatdialoge strukturieren oder gemeinsam bearbeiten, Prompts optimieren, Stimme statt Chat nutzen, Dokumente direkt bearbeiten oder Fakten checken. Wir lernen damit die Funktionsweise von KI-Systemen besser kennen und steigern die Qualität und Nützlichkeit unserer Ergebnisse.
Dieser #kidi-Beitrag taucht in den fünf Kategorien 1) Datenschutz, 2) Barrierefreiheit, 3) Personalisierung, 4) Organisation und 5) Qualitätssicherung tief in die Benutzeroberflächen von KI-Tools ein und hebt Schätze, die uns Leben, Arbeiten und Lernen mit KI erleichtern können.
Im 9. und letzten Beitrag der REFAK-Blogreihe zur Lehrgangsbegleitung soll das Thema (vorläufig) abgerundet werden. Ich hoffe sehr, dass die Reihe Verständnis für die Wichtigkeit einer bewussten und reflektierten Begleitung von Teilnehmer:innen in Lehrgängen der gewerkschaftlichen Erwachsenenbildung geschaffen hat.
Im Fokus der Begleitung steht die Entwicklung einer stimmigen gewerkschaftlichen Haltung. Und diese wiederum ist die Grundlage bzw. das Fundament dafür, dass die Teilnehmer:innen und Absolvent:innen das erworbene Wissen im Sinne der Arbeitnehmer:innenbewegung im betrieblichen, gewerkschaftlichen und gesellschaftlichen Alltag einsetzen und umsetzen können. Im Sinne eines Perspektivenwechsels, aber auch, um den kollegialen Aspekt einer gewerkschaftlichen Bildung auf Augenhöhe, unter Einbeziehung der Teilnehmer:innen, Rechnung zu tragen, möchte ich in diesem Beitrag, zu einigen Themen der Blog-Reihe Absolvent:innen der Wiener Gewerkschaftsschule (WGS) der letzten Jahre zu Wort kommen lassen. Dafür habe ich E-Mails mit Fragen an 13 Absolvent:innen der letzten Jahre geschickt.