Rote Spuren: lebendige Geschichte „von unten“

„Wir verlangen von euch keinerlei Art von Orthographie, wir verlangen von euch nichts als Selbsterkenntnis. Darüber nachzudenken, wie Sie geworden sind und was aus Ihnen werden soll, das nenne ich Bildung. Und auf eine noch höhere Stufe der Bildung gelangen Sie, wenn einmal die Erkenntnis den Willen geweckt hat, wenn aus dem Bewusstsein, Produkte der Gesellschaft zu sein, das bewusste Streben erwächst, ihre Herren und Frauen, ihre Former und Lenker zu werden.“

Victor Adler im Arbeiterbildungverein Gumpendorf

Der Verein „Rote Spuren“ nimmt sich in historischen Städtspaziergängen, Veranstaltungen, Bildungsreisen und Publikationen der Geschichte jener Menschen an, die nicht in den Geschichtsbüchern vorkommen: den Arbeiter:innen, den Verfolgten, den Obdachlosen, den Vertriebenen. Er wurde Ende November 2018 von Gewerkschafter:innen gegründet. Interessierte sind herzlich eingeladen an den Angeboten teilzunehmen und sich an dieser Geschichtsschreibung selbst aktiv zu beteiligen. Angebotene Stadtspaziergänge, Ankündigungen und Dokumentationen finden sich am Rote Spuren Blog.

Veranstaltungsankündigung:

Der lange Schatten des Faschismus in Österreich von 1930 -1936
90 Jahre Februar 1934

Mit Texten und Musik werden historische Ereignisse der Jahre 1930 bis 1936 aus Sicht der Akteur:innen und Betroffenen aus dem Schatten des Vergessens hervorgeholt. Immer öfter stellt sich auch heute die Frage „Wird es notwendig, sich gegen staatliche Instanzen zur Wehr zu setzen, die die demokratischen Freiheiten und Rechte beseitigen wollen?“

Termin: Donnerstag, den 8. Februar 2024 um 18 Uhr 30
Veranstaltungsort: FAKTory, Universitätsstrasse 9, 1010 Wien

mehr Infos unter: Der lange Schatten des Faschismus in Österreich von 1930 -1936 | Rote Spuren

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