Viel Stoff und wenig Zeit – viele Lehrende kennen dieses Problem. Doch sind wirklich alle Inhalte, die man gerne vermitteln würde, auch relevant für die Lernenden? Mit Hilfe von Techniken wie den „Sieben der Reduktion“ nach Martin Lehner können sich Lehrpersonen bei der Unterrichtsplanung auf das Wesentliche konzentrieren und ein besseres Verständnis bei den Lernenden bewirken.
Ziel ** Meinungen, Gefühle, Eindrücke, Impulse zu einem Thema, einer Situation, einem Problem oder einem Konflikt als Momentaufnahme einfangen ** Unklarheiten beseitigen, Transparenz schaffen ** Ursachen von Störungen herausfinden
Kurzbeschreibung Im Blitzlicht erhalten TeilnehmerInnen nacheinander die Möglichkeit, sich in wenigen Sätzen zu einer von der Moderation gestellten Frage zu äußern. Es ist ein relativ einfaches Mittel, um „blitzartig“ ein Bild der momentanen Situation, der Stimmung und der im Raum präsenten Meinungen und Einschätzungen zu bekommen und für alle transparent zu machen. Je nach konkretem Ziel des Blitzlichtes kann es unter Beteiligung aller stattfinden – dann am besten in einem Kreis sitzend reihum – oder es können nur einzelne TeilnehmerInnen freiwillig oder aufgefordert zu Wort kommen. Wichtig: Das Blitzlicht ist keine Methode, um Themen zu bearbeiten, sondern dient lediglich dem Sammeln, als Stimmungs- und Meinungsbild oder der Information. Die Bearbeitung von möglicherweise im Blitzlicht aufkommenden Themen, Problemen oder Konflikten muss dann im Anschluss und in einem anderen methodischen Rahmen geschehen.
Von Getränkekisten als Flipchart-Archiv über Seminar-Rahmenpläne und Erleichterungen beim Erstellen von Fotoprotokollen bis zu Energizern u.v.m. ist hier zu finden.
Kurzbeschreibung Zur Vorbereitung einer Gruppenarbeit gehören auch Überlegungen dazu, wie die Arbeitsgruppen zusammengesetzt sein sollen und wie sich die TeilnehmerInnen in die Gruppen aufteilen. Im Zentrum steht hier die Überlegung, ob bestimmte Rahmenbedingungen für die Zusammensetzung der Gruppen notwendig sind, um das Ziel der Gruppenarbeit (#mm) zu erreichen. Steht das Gruppenergebnis im Vordergrund oder der Austausch- bzw. Arbeitsprozess? Sollen deshalb die Gruppenmitglieder möglichst bunt zusammengewürfelt sein? Sollen sie ähnlich sein und wenn ja, in welcher Hinsicht? Welche Kriterien oder Auflagen sind sinnvoll für die Gruppeneinteilung?
Ein Handfeedback lässt sich in vielen Situationen einsetzen und kann alleine genauso ausgefüllt werden, wie als Gruppe. Wir haben es zum Beispiel zum Abschluss unserer Tagung GegenBewegungen bilden verwendet, setzen es aber auch gerne in Seminaren ein.
HIER nun eine Kopiervorlage für den Einsatz in eurer Bildungsarbeit.
Ziel ** Bearbeitung eines Themas unter möglichst hoher Beteiligung aller TeilnehmerInnen ** Themen, Vorschläge, Ideen, Lösungen, Argumente bearbeiten, ausarbeiten, vertiefen ** Teilen von Erfahrungen zu einem bestimmten Thema, Gemeinsamkeiten und/oder Unterschiede herausarbeiten ** Einen konkreten Praxistransfer auf Basis der Seminarinhalte ausarbeiten
Kurzbeschreibung Die Arbeit in Kleingruppen dient in der Regel dazu, eine bestimmte Thematik zu vertiefen und zwar möglichst unter der Beteiligung vieler. Der Kleingruppenphase kann ein Vortrag vorausgehen (#mm: Wissensvermittlung) oder eine Sammlung von Themen (#mm: Sammelmethoden), die dann in den Gruppen weiterbearbeitet werden. Die TeilnehmerInnen werden mit einer ganz konkreten Aufgabe in die Arbeitsphase entlassen. Am Ende jeder Kleingruppenphase steht eine Präsentation der Ergebnisse im Plenum. Grundsätzlich gibt es 2 unterschiedliche Modelle:
Die Arbeitsgruppe Politische Ökonomie und Kapitalismuskritik der Rosa-Luxemburg-Stiftung hat Trainingsunterlagen zu Kapitalismus und Kapitalismuskritik in einem Wiki zusammengetragen. Die Sammlung bietet Hintergrundtexte, erklärt Fachbegriffe und stellt Methoden vor.
Ein Teil der Sammlung ist auch in einer Broschüre publiziert worden, die kostenlos bestellt werden kann und HIER kostenlos zum Download bereit steht.