Seminardokumentation: Tipps und Tricks für ExpertInnen

Fachexpertise vermitteln: ansprechende Lernprozesse designen

„Lehren heißt, ein Feuer entfachen, und nicht, einen leeren Eimer füllen.“ Heraklit
Teil 1: 23. und 24. Februar 2015 von 09:00- 17:00 Uhr
Teil 2: 27. April 2015 9:00 – 17:00 Uhr

Hand-Out: Hand-Out-Grundlage

Vormittag: STORYTELLING und Fähigkeiten-Profil von TrainerInnen

Nachmittag: Lerneinheiten erfolgreich planen und umsetzen und Lernstationen zu Methoden

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Methodenbasar & Lernstationen

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TAG 2

Vormittag: Lerntheorien Präsentation Lernstil-Modell nach Kolb:

 

Nachmittag:

Schwierige Trainingssituationen mit der Methode der „Critical Incidents“ bearbeiten

Die genutzten Situationen:

1Du hältst ein Seminar zur Abhaltung von Betriebsversammlungen. Du arbeitest mit Material, das sich in der Praxis gut bewährt hat. In einer Gruppenarbeit geht es darum einzelne Materialien für die eigene Praxis zu adaptieren. Du besuchst die einzelnen Gruppen um nachzufragen, ob sie noch weitere Erklärungen brauchen. Die meisten Gruppen arbeiten aktiv und engagiert. In einer Gruppe entwickelt sich eine unproduktive Stimmung. Sie reklamieren, dass der Arbeitsauftrag für sie zu wage und unklar ist und dass sie den Eindruck haben, dass sie davon auch nichts profitieren oder mitnehmen können. 2Du leitest einen Workshop für Sicherheitsvertrauenspersonen und hast eine sehr diverse Gruppe aus verschiedenen Branchen. Einige von ihnen wurden vom Unternehmen geschickt, was sich negativ auf die Motivation auswirkt. Ein/e TeilnehmerIn macht ihrer/seiner Skepsis bereits in der Vorstellrunde Luft. Während deines Vortrags hat er/sie immer wieder Einwände, dass die Realität anders aussähe und die Beispiele, die du bringst für die Praxis nicht relevant sind. Einwände dieser Art kommen während des ersten Halbtags immer wieder und du fühlst dich von diesen verunsichert und möchtest adäquat darauf reagieren.
3Du leitest ein zweitägiges Seminar in deinem gewohnten Fachgebiet. Du hast 12 TeilnehmerInnen, die sehr engagiert und gut mitarbeiten. Ein/e TeilnehmerIn zieht dabei sehr viel Aufmerksamkeit auf sich, meldet sich häufig mit sehr spezifischen Anliegen zu Wort. Wenn du ihr/ihn darauf antwortest, findet sie/er immer wieder Anknüpfungspunkte, die sie/ihn zu ausladenden Erzählungen der Situation führen. Die anderen TeilnehmerInnen zeigen mit dezenter Körpersprache, dass sie diese Ausführungen übertrieben finden und das Verhalten der/des TeilnehmerIn negativ bewerten. 4Nach einem inhaltsschweren Teil mit viel Vortrag und etwas Diskussion teilst du die Gruppe in Kleingruppen. Sie bekommen einen klaren Arbeitsauftrag, der dazu beitragen soll, dass sie das neue Wissen in ihre Praxis integrieren können. Als du Gruppen besuchst, merkst du, dass eine Gruppen stark von der ursprünglichen Diskussion abgekommen ist und ihren Arbeitsauftrag nicht erfüllt hat. Andere Gruppen haben ihre Aufgabe bereits abgeschlossen und sind bereit ihre Ergebnisse zu präsentieren. Die Gruppe bittet um mehr Zeit, um noch schnell den Arbeitsauftrag zu erledigen.
5In einem Training zu Steuerrecht nutzt du eine Fallgeschichte, um eine Sachlage zu erklären. Diese ist etwas kontroverse angelegt und führt zu regen Diskussionen in der Gruppe, die du zunächst interessant findest und auch als produktiven Teil des Trainings wahrnimmst. Die Diskussionsfreude der TeilnehmerInnen ist somit angespornt und sie melden sich fortan aktiv zu den einzelnen Folien, um ihre konkreten Erfahrungen und Fragen mitzuteilen. Die vielen Unterbrechungen führen dazu, dass du den Zeitplan nicht einhalten kannst und immer wieder den Fokus auf das Thema verlierst. 6Du trainierst gemeinsam mit einer Co-Trainerin, die du schon länger kennst und mit der du auch in anderen Kontexten immer wieder zusammenarbeitest. Daher ist die Vorbesprechung diesmal auch recht kurz ausgefallen. Ihr wechselt euch in der Verantwortung für gewisse Programmteile ab. Als sie/ er in einem Teil führt, schlägt er/sie plötzlich das Aufteilen in Kleingruppen zum Diskutieren vor, obwohl dies im Programm nicht vorgesehen war. Du verstehst grundsätzlich den Hintergrund dieser Entscheidung, bist aber besorgt, dass andere wichtige Programmpunkte dann nicht mehr behandelt werden können.

und nun…. auf geht’s in die Umsetzung: Was machen wir mit all den neuen Tipps und Tricks????

TAG 3

1. Umsetzungs- und Erinnerungscheck anhand der Lernpyramide

2. Präsentationstechniken: Wissensabfrage und Tipps

 

Nachmittag: Lerntheorien vertiefen und in die eigene Praxis integrieren

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