Seminardokumentation: Gewerkschaftliche Erwachsenenbildung – What´s that? (Teil 2)

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… das REFAK Grundlagenseminar
vom 11.04.2016 – 13.04.2016 im Bildungszentrum der AK Wien
Trainerinnen: Sabine Letz, Pia Lichtblau und Nicola Sekler

 

Programm am 2. + 3. Tag:

  • Zielgruppenanalyse + Bildungsanalyse anhand einer Videoanalyse
  • Grundsätze der gewerkschaftlichen Bildung
  • Verhältnis Lehrende/r – Lernende/r
  • Unser Rollenverständnis als Trainerinnen in der gewerkschaftlichen (Erwachsenen) Bildung

Zum Einstieg
Ballrunde mit Schlagworten zum Vortag und dem Fazit: „Wir haben viel gelernt!“

Zielgruppen und jeweiliger Bildungsbedarf in der gewerkschaftlichen Bildung
Ein kurzer Film über eine Betriebsratssitzung wird von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in zwei Dimensionen analysiert:
a) Was trennt, was vereint die Personen/die Gruppe? (Zielgruppenanalyse)
b) Welchen Bildungsbedarf haben die einzelnen Personen bzw. die ganze Gruppe? (Bedarfsanalyse)

Die Zielgruppen der gewerkschaftlichen Erwachsenenbildung sind grundsätzlich sehr breit – sie spiegeln ja auch die Gesamtheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Österreichs wider, bringen sehr unterschiedliche Bildungshintergründe, berufliche und private Erfahrungen mit. Für TrainerInnen der gewerkschaftlichen (Erwachsenen) Bildung stellt das eine besondere Herausforderung dar, weshalb im Rahmen der REFAK immer wieder auch Seminare zum Umgang mit heterogenen Gruppen angeboten werden – 2016 das Seminar „Herausforderung Bildungshintergründe“.

Grundsätze der gewerkschaftlichen (Erwachsenen) Bildung

Textanalyse anhand von vier Texten:
a) Allespach, Meyer, Wentzel:  Subjektwissenschaftlich orientierte Didaktik und expansives Lernen, Seiten 56-61
b) Allespach, Meyer, Wentzel:  Was ist „gute Seminararbeit“?, Seiten 84-88
c) ArbeiterInnenbildung – Gegenbewegung zur entsolidarisierten Leistungsgesellschaft
d) Absichtserklärung für eine transnationale gewerkschaftliche Bildung in Europa

Jede Kleingruppe liest einen Text und überlegt:

  • Was sind die wichtigsten Aussagen des Texts?
  • Was bedeuten sie für unsere eigene Bildungsarbeit?

 

Die Rollen von Lernenden, Rollen von Lehrenden
Lehrende und Lernende – welches Wissen, welche Haltungen und Einstellungen, welches Handwerkszeug und welches Fundament brauchen sie, um gut lernen und lehren zu können?

Und so hat Lernen im Seminar bisher funktioniert…
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Mithilfe der Kategorien „Ziele/Regeln/Zusammenarbeit“, TeilnehmerInnen in den Mittelpunkt“, „Praxisorientierung“ und Beteiligungsorientierung“ reflektieren wir nochmals das Lernen im Seminar. Diese Sequenz erfüllt gleich mehrere Ziele auf einmal:
1. Die TN reflektieren nochmals das Lernen im Seminar, wiederholen, was gemacht wurde, gehen nochmals die einzelnen Schritte durch
2. Sie überlegen und diskutieren, wie die einzelnen Kategorien im Seminar umgesetzt wurden und bekommen damit gleichzeitig Anregungen, wie sie es in ihren Seminaren umsetzen können
3. Wir als Trainerinnen bekommen Feedback, ob das, was wir uns ausgedacht haben, um unsere gesetzten Ziele umzusetzen, auch so bei den TN ankam 😉

Tools und Ressourcen für die gewerkschaftliche Bildungsarbeit

REFAK-Blog
Auf unserem Blog stellen wir regelmäßig Tools und Ressourcen bereit, die für Trainerinnen und Trainer nützlich sein können – einfach in den Kategorien oder den Tags stöbern!

Skripten
Die VÖGB/AK-Skripten werden von Expertinnen und Experten aus Gewerkschaften oder AKs verfasst und laufend aktualisiert. Sie können entweder als PDFs downgeloadet oder als Printversionen bestellt werden – HIER.

Literatur
Lesen bildet – wir stellen Links zu Online-Texten, Buchempfehlungen etc. unter dem Tag „Literatur“ am Blog zur Verfügung – HIER.

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