Outdoorübung

Enterprise

Zu welchen Themen/Inhalten kann die Übung eingesetzt werden:
Vertrauen, Kooperation, Kommunikation, Problemlösung.

Ausrüstungsgegenstände:
– Einen Rucksack, der als Mutterschiff dient
– Pro Beiboot ein 10 m Seil
– Je nach Variate die benötigte Anzahl von Markern (mind. 3 Stück)
– Augenbinden für jede/n TeilnehmerIn
– Je nach Variante eine Rettungsleine mit ca. 10 m Länge

Vorbereitung:
– Platz aussuchen, das Terrain muss frei von Abgründen sein
– Ziel deponieren (Rucksack)
– Beiboote auflegen (eine mögliche Variation ist: in Abständen von ca. 25m)
– Augenbinden bereithalten
– Marker setzen (eine mögliche Variation ist: Abstände 70m zum 1. Marker – 30m 2.M. – 30m 3.M. – 70m Mutterschiff)

Der Auftrag – die Aufgabenstellung:
„Computerlogbuch der Enterprise 3.255. Wir schreiben das Jahr 2021 und befinden uns gerade im Anflug auf den fremden Planeten Xalopedes. Ihr seid in einen schweren Ionensturm geraten und musstet mit den Beibooten notlanden. Die Atmosphäre auf Xalopedes ist sehr gefährlich. Sprechen oder ähnliches ist nicht möglich. Die UV-Strahlung sehr stark. Eine Augenbinde ist notwendig, wenn man nicht sofort blind werden will. Ihr habt aber auch Glück, die Atmosphäre draußen ist vom Sauerstoffgehalt unserer Erdatmosphäre sehr ähnlich und ihr könnt ungehindert atmen. Bei Eurer Notlandung konntet Ihr noch das Mutterschiff verständigen und über genauere Anflugdaten informieren. Leider ist das Mutterschiff ein einiger Entfernung gelandet.
Ihr habt aber drei Marker kurz vor der Landung im Gelände deponieren können, die wie ein Astronautenhelm das Sehen von einer Person ermöglicht. Diese sind fix montiert.
Nach ca. 10 Minuten werden die Dichtungen des Beibootes durchlässig. Dann dringt die Atmosphäre in das Beiboot. Zum Einsteigen ins Mutterschiff muss man den Rucksack berühren und gleichzeitig die Augenbinde heben.

Variante:
Dies müssen aber alle in einem Zeitraum von 20 Sekunden machen, denn die Einstiegsvorrichtung ins Mutterschiff funktioniert auf diesem Planeten nur einmal.

Sicherheitsregeln:
– Bei schwierigem Terrain auf alte Knöchelverletzungen achten
– Eine Hand in Vorhalte vor dem Gesicht

Variationen:
– Einstiegsvariante ins Mutterschiff variieren und zeitlich begrenzen
– Bevor jemand einen Gefahrenbereich betritt (z.B. ca. 1 m vor einem Baum), gibt der Trainer ein Signal z.B. „Piep“ oder sagt einfach „1m vor Euch ist ein Gegenstand/Baum/Hindernis“
– Als „Hilfe“ kann ein 10-15m langes Seil der Gruppe gegeben werden
– Die Variante mit den Markern weglassen

Die Anleitung zum Herunterladen findest du HIER (PDF, 174 KB)

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