#mm: Zeitstrahl

icon_#mmZiel
**bildliche, kreative Darstellung eines Zeitablaufs
**Ereignisse darstellen

Einsatz
Der Zeitstrahl ist sehr vielseitig einsetzbar, leicht zu gestalten und mit sehr hohem Wirkungsgrad. Inhalte können sehr kurz, knackig und übersichtlich dargestellt werden. Ein Zeitstrahl ist sowohl als alleinstehende Aktion geeignet, bei der vorbeigehende das Endprodukt sehen, als auch als grafische Untermalung eines thematischen Inputs, die Schritt für Schritt während des Vortrags aufgebaut wird. Er kann aber auch gemeinsam mit den TeilnehmerInnen eines Seminars – im Plenum oder in Kleingruppen, erarbeitet werden.
zeitstrahlOrte, an denen der Zeitstrahl angebracht werden kann: im Betrieb im Foyer – an der Wand oder am Boden; in Seminaren ist er sehr wirkungsvoll in der Sesselkreismitte, für alle sichtbar; bei der Betriebsversammlung zum Ankommen
Inhalte, die sich für eine Darstellung als Zeitstrahl eignen: zeitliche Abläufe in der Vergangenheit (dann wäre der vorläufige Endpunkt „heute“) und in der Zukunft; Aktivitäten mit einem Endpunkt; z.B. zeitlicher Ablauf von Gesetzen, von Kollektivverträgen, von (historischen) Errungenschaften oder Erfolgen in der Betriebsratsarbeit; Darstellung von geplanten Aktivitäten zu einem Thema. Im dargestellten Beispiel ging es darum, den Zusammenhang von strategischen Zielen, die sich ein Gremium für die Zeit ihrer Legislatur setzt, und Etappenzielen, die dazu benötigt werden, im Rahmen des Seminars „Betriebsversammlungen aktiv“ bildlich und an dem konkreten Beispiel „Arbeitszeitregelung“ darzustellen.

Ideen für die Umsetzung

  • ein Zeitstrahl kann an der Wand, am Boden oder an einer Pinnwand angebracht werden – je nach Länge und Größe
  • als Zeitstrahl können breites Malerkrepp oder bunte Papierstreifen verwendet werden
  • die Stationen können, je nach Größe des Zeitstrahls, als Post-its, Moderationskarten oder buntes Papier angebracht werden
  • auch symbolische Gegenstände, entweder als Grafiken ausgedruckt oder wirklich als dreidimensionaler Gegenstand, können Gestaltungselemente sein

 

Autorin: Nicola Sekler

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