Methoden für gendergerechte Bildungsarbeit

icon_geschlechtIn seinen Statuten verpflichtet sich der ÖGB zum Einsatz für die Gleichstellung von Frauen und Männern. Ein Ziel dabei ist, dass die Gewerkschaftsbewegung zunehmend attraktiver für Frauen wird und sich Frauen und Männer gleichermaßen gut vertreten und angesprochen fühlen.

Neben den Gender-Mainstreaming Bestrebungen des ÖGB auf organisatorischer Ebene, zielt auch die gewerkschaftliche Bildung auf eine Gleichstellung der Geschlechter. Für die Bildungsarbeit ergeben sich daher Herausforderungen auf inhaltlicher, struktureller und persönlicher Ebene. In den nächsten Wochen stellen wir am MethodenMittwoch u.a. verschiedene Methoden vor, die sich mit Geschlecht auseinandersetzen. Mithilfe der Methoden lassen sich teilweise als normal empfundene Formen der Diskriminierung qua Geschlecht aufzeigen und damit TeilnehmerInnen für unterschiedliche Bereiche der Ungleichbehandlung im Alltag und im Betrieb sensibilisieren. Darüber hinaus soll der Schwerpunkt TrainerInnen, die in der gewerkschaftlichen Erwachsenenbildung tätig sind, zur Selbstreflexion in ihrer Rolle und Funktion als TrainerIn anregen. Auch wir können bspw. über eine geschlechtersensible Sprache, über eine bewusste Auswahl von Beispielen, eine ausgewogene Bildersprache, die nicht klassische Klischees bedient usw. einen Beitrag zur Etablierung anderer Rollenbilder leisten.

Material für gendergerechte Mediengestaltung, einen Leitfaden für gendergerechte gewerkschaftliche Erwachsenenbildung und den „Genderkoffer“ (Sammlung von Methoden und Lehrmaterialien) findet ihr auf gender.voegb.at.

 

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