#mm: (Betriebs-)Vereinbarung gegen Diskriminierung

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Ziele:
**gemeinsames Nachdenken über strukturelle Bedingungen von Diskriminierung.

**Spielerische Entwicklung von Handlungsmöglichkeiten
**Perspektivenwechsel und Erkennen von Bedürfnissen Anderer

Kurzbeschreibung:
Phase 1: Gruppenarbeit
Zwei oder drei Kleingruppen erhalten den Auftrag, eine Betriebsvereinbarung gegen Diskriminierung zu entwerfen und dem Plenum vorzustellen (Koperivorlage)

Phase 2: allgemeine Reflexionsrunde im Plenum
Nach einer halben Stunde kommen die Kleingruppen zusammen und stellen die Vereinbarungen vor. Im Plenum kann dann über die entwickelten Vereinbarungen diskutiert werden. Mögliche Fragen können sein:

  • Welche Personengruppen werden durch die Vereinbarung möglicherweise am besten geschützt, welche am schlechtesten?
  • Wie realistisch wird die Möglichkeit einer Umsetzung (z.B. im Betrieb) eingeschätzt?

Phase 3: Perspektivwechsel
Die TrainerInnen kündigen eine weitere Phase an. Die Betriebsvereinbarung soll in der Praxis erprobt werden. Alle SpielerInnen erhalten daraufhin Rollenkarten mit unterschiedlichen Identitäten (siehe Kopiervorlage). In der folgenden Übung soll jede/jeder die Rolle annehmen, die auf ihrer/seiner Karte beschrieben ist. Alle bekommen 5 Minuten Zeit, sich mit ihrer Rolle vertraut zu machen und die Vereinbarung, die er/sie mit entworfen hat, daraufhin zu prüfen wie sehr sie den Interessen der eigenen Rolle gerecht wird. Die Einschätzungen sollen kurz im Plenum besprochen werden.
Je nach Anlass kann im Anschluss eine Vereinbarung, vielleicht ein Best-Practice Beispiel vorgestellt und mit den Entwürfen aus dem Seminar verglichen werden.

Planungsdetails: Benötigt werden 90-120 Minuten Zeit, Raum für Gruppenarbeit, Kopien, Flipcharts und Stifte und eventuell eine gute Betriebsvereinbarung gegen Diskriminierung.

Hier kann eine Kopiervorlage für die Methode heruntergeladen werden.

Autor: Jonas Weber

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